Collection Fehrmann

Jules Vernes „Voyages extraordinaires"

- Band VE 44 -







Beispielbuch oben: © Verlag Neues Leben, Berlin 1982, 1. Auflage, L-Nr.: 303(305/61/82); 208 Seiten; (CF /4401/)



/1/ Die Eissphinx als Bekannte und unbekannte Welten Band 71 und 72 von A. Hartleben's Verlag Wien, Pest und Leipzig 1898; mit 63 Illustrationen von Roux; 444 Seiten – CF /4410/

/2/ Le sphinx des glaces; Bibliotheque de Education rt de Recreation J. Hetzel Paris; 22. Nov. 1897, Ausgabe mit Chromotypographien; CF /4412/: Bildzitat von Seite 185

/3/ Zitat vom Vortitel des ganz oben gezeigten Buches vom Verlag Neues Leben


Die Eissphinx (1897) , auch: Verschollen im Eismeer

Die Originalausgabe erschien 1897 unter dem Titel Le sphinx des glaces bei Pierre-Jules Hetzel in Paris. Und zwar Band I am 24. Juni 1897 und Band II am 11. November 1897. Diese Buch schrieb Verne in seiner Phase der Rückbesinnung, in der er Themen seiner jungen Schriftstellerjahre wieder aufgriff. Gleichzeitig ist es seine Homage an Edgar Allan Poe (1809 – 1849). ACHTUNG: Trotz des auch in Deutschland gewählten Titels Verschollen im Eismeer darf der Roman nicht mit der Kurzgeschichte von 1855 Eine Überwinterung im Eis (In der Sammlung von Kurzgeschichten Le Docteur Ox 1874 verlegt) verwechselt oder gleichgesetzt werden. Die frühe deutschsprachige Ausgabe des Romans Die Eissphinx erschien 1898 beim A. Hartleben's Verlag (siehe Frontispiz oben /1/). Aber nun zur Geschichte:

Ein reicher Weltreisender, ein Verehrer Edgar Allan Poes, ist auf eine der Kergueleninseln verschlagen worden und wartet auf ein Schiff, dass ihn in die Heimat zurückbringt. Endlich findet sich ein Schiff, und der Kapitän nimmt den Weltreisenden nach langem Zögern schließlich mit.

Er ist jedoch kaum an Bord, da bereut er es schon, gerade mit diesem Schiff, mit diesem Kapitän zu fahren, denn der scheint ein gefährlicher Phantast, vielleicht sogar ein Geisteskranker zu sein, behauptet er doch allen Ernstes, Edgar Allan Poes Roman „Die Abenteuer Gordon Pyms“ sei nicht erdachte Romanhandlung, sondern wahrheitsgetreuer Bericht tatsächlichen Geschehens. Und nun ist dieser Kapitän auf dem Weg zum Südpol, um die in Poes Roman als verschollen Dargestellten zu suchen und zu retten.

Der Reisende muss sich, ob er will oder nicht, mit den Vorstellungen und Zielen des Kapitäns auseinander setzen und wird von Tag zu Tag tiefer in die Geschichte hereingezogen. Er ist gezwungen, die Abenteuer der Fahrt zu überstehen, die Meuterei der Matrosen, die sich den Plänen des Kapitäns widersetzen, und er erlebt eine Überraschung nach der anderen.“ /3/ (Bild rechts: Der Kapitän sucht eine Durchfahrt durch eine Eisbarriere /2/)

FischerMüllerverlagWeitere Beispielbücher die preiswert als gebrauchte Exemplare beschaffbar sind. Links: Fischer Taschenbuchverlag GmbH, Frankfurt am Main © Verlag Bärmeier & Nikel, Frankfurt am Main 1968, Band JV 20, 380-ISBN-3-596-10020-8, neu übersetzt v. S. Reisner und sehr stark gekürzt auf 144 Seiten mit Illustrationen. CF /4402/ - Buchbeispiel rechts: © Karl Müller Verlag Erlangen, Druck und Bindung: Ebner Ulm; ca. 1975. Dies ist ein Beispiel einer preiswerten Buchproduktion – Der Text entspricht 1:1 der stark gekürzten Version des Fischer Taschenbuchverlages, linkes Beispiel, hat aber aus mir unerklärlichen Gründen einen neuen Titel erhalten und eine (!) Illustration auf Seite 43. CF /4403/

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Hinweis: Beschrieben werden nur in meiner Sammlung befindliche Bücher und Verfilmungen. Dargestellte Bücher sind Beispiele daraus.

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© Andreas Fehrmann 07/00, letzte Aktualisierung 3. Januar 2016