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Collection Fehrmann Jules Vernes „Voyages extraordinaires*"Jules Verne - Short Stories (* Dieser Band ist nicht offizieller Bestandteil der VE) |
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Das absolute Original:
Quellen: /1/ Musée des Familles (seconde série), Vol. 8 Nummer 11 (August 1851), Seite 329 bis 336 mit 2 Kapiteln. Illustrationen von A. De Bar. Die Illustrationen aus dem „Musée des Familles“ sind nicht identisch mit den späteren Bildern aus den Voyages Extraordinaires - CF /6734/ /2/ aus /1/, Bildzitat von Seite 329 /3/ Originalfrontispiz oben rechts im Text „Le Docteur Ox“ von 1874 aus „Magasin d'Éducation et de Récréation“ Macé / Stahl / Verne; Paris 1874 20me volume S. 343 – CF/6601/, auch in der Vortitelei des nachfolgenden Buches /4/ Illustration im Text von Emile Bayard aus Verne: „Le Docteur Ox“, Hetzel & Cie Paris 1875; Les Voyages Extraordinaires; mit 212 Seiten CF /K0205/; Bildzitat von Seite 121
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(von 1851, 1874 in Buchform veröffentlicht)
Die Urfassung dieser Kurzgeschichte wurde 1851 von Jules Verne unter dem Titel “La science en famille. Un voyage en ballon. (Réponse à l’énigme de juillet.)” geschrieben und in der Zeitschrift „Musée ...“ (Details siehe /1/) erstveröffentlicht. Es gab fünf Illustrationen von A. de Bar. Links habe ich die erste Illustration, vom Anfang der Geschichte wiedergegeben (/2/). In Buchform
erschien die Kurzgeschichte in einer umfangreicheren
Überarbeitung unter dem Titel „Un drame dans les
airs“ im 19. Oktober 1874 in der Sammlung von
Kurzgeschichten: „Le Docteur Ox“ (Siehe Frontispiz
weiter unten rechts /3/). Dieses
Kurzgeschichte ist in der
ACHTUNG Sammler und Leser: Nicht verwirren lassen, im deutschsprachigen Raum war der Titel der Kurzgeschichte gleichzeitig auch der Titel von Sammlungen von Kurzgeschichten (siehe Beispiele ganz unten). Diese Erzählung eines reisenden Ballonfahrers ist die erste Auseinandersetzung Jules Vernes mit der Faszination des Fliegens. Ein Aeronaut nutzt Jahrmärkte in unterschiedlichen Städten, um sich durch die Mitnahme von Passagieren sein Geld zu verdienen. In Deutschland, ganz konkret in Frankfurt, bekam er allerdings Probleme: Offensichtlich hatte den schon fest zugesagten Passagieren der Mut verlassen – sie erschienen nicht zum vereinbarten Termin am Startplatz. Da der Ballonaufstieg aber gleichzeitig ein Punkt des Festprogramms des Septembermarktes war, beschloss er, allein aufzusteigen.
Diese Geschichte, in der Ich-Form als Erlebnisbericht eines Luftschiffers geschrieben, ist offensichtlich ein Test des sich entwickelnden Schreibstils Vernes. In gedrängter Form sind alle Elemente späterer Romane vorhanden: Ein mutiger Held, die Beschreibung fremder Länder (in diesem Fall Deutschland und die Niederlande), eine abenteuerliche Situation und ein in die dramatische Geschichte eingewobener belehrender Teil mit einer Aufzählung von einer Vielzahl von Fakten. Kein Wunder, dass sie sich in die spätere Kurzgeschichtensammlung „Le Docteur Ox“ nahtlos einfügte.
Links: „Meistererzählungen“ © Diogenes Verlag AG 1967, 1977, Diogenes Taschenbuch 1977, Auflage 1991, ISBN 3 257 22416 8; detebe Band 22416 (Diese Auswahl erschien erstmals 1967 unter dem Titel „Der ewige Adam und fünf andere seltsame Erzählungen“ bei Diogenes; siehe auch unten) CF /K0301/ - Buch rechts: „Ein Drama in den Lüften“, Lizenzausgabe des Deutschen Bücherbundes GmbH & Co Stuttgart München mit Genehmigung der Diogenes Verlag AG, Zürich; © 1967 by Diogenes Verlag AG, Zürich; Die deutsche Ausgabe erschien im Diogenes Verlag unter dem Titel „Der ewige Adam ...“; Bücherbundnummer: -05290/2 – CF /K0401/ |
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Hinweis: Beschrieben werden nur in meiner Sammlung befindliche Bücher und Verfilmungen. Dargestellte Bücher sind Beispiele daraus. |
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© Andreas Fehrmann 03/04, update 8. Oktober 2008