Collection Fehrmann

Jules Vernes „Voyages extraordinaires*"

Jules Verne – Posthumous Stories (* Dieser Band ist nicht offizieller Bestandteil der VE)




/1/ „Hier et Demain“, mit den Kurzgeschichten: La Famille Raton. M. Ré-Dièze et Mlle Mi-Bémol. La Destinée de Jean Morénas. Le Humbug. Au XXXIXe siècle: La Journée d’un journaliste américain en 2889. L’Éternel Adam; Collection Hetzel, Paris im Dezember 1910 Illustrationen von: Léon Benett, Félicien de Myrbach und Georges Roux; 248 Seiten - Doppelausgabe mit „Le Secret de Wilhelm Storitz“ (+220 Seiten) – CF /K0101/ und /8903/

/2/ Bildzitat aus /1/, Seite 137

/3/ Bildzitat aus /1/, Seite 157


Le Humbug“, auch „Moeurs américaines. Le Humbug“ (Der Humbug)“ (1867/1910)

Diese Kurzgeschichte wurde 1867 von Jules Verne geschrieben, wurde zu Lebzeiten von ihm aber nie verlegt. Erst Michel nahm sie 1910 in die Kurzgeschichtensammlung „Hier et Demain“ auf, wobei er sie umfangreicher überarbeitete. Sie wurde in der Complete Jules Verne Bibliography by Volker Dehs, Zvi Har'El & Jean Michel Margot“ unter Posthumous Stories II Nr. 3.5 erfasst. (Bild oben /2/ Titelillustration der Geschichte aus /1/). Diese Kurzgeschichte wurde noch nicht in deutscher Sprache verlegt.

Der amerikanischer Geschäftsmann Hopkins hatte es sich zum Ziel gesetzt, gewinnbringende Sensationen in bare Münze umzuwandeln. Er hatte sich wieder einen Clou einfallen lassen. Der durchtriebene Betrüger behauptet, ein gigantisches fossiles Skelett in seiner Sammlung zu haben. Das fast zwölf einhalb Meter große Skelett soll in Schaustellungen gezeigt werden. Doch als es zur Show kommen sollte, gab es angeblich eine Panne, denn Tiere sollen das Skelett zerstört haben. Der ganze Vorgang ist ein Bluff. Doch Hopkins geht es gar nicht um die Schaustellung, sein Plan ist es, Anteile am Unternehmen gewinnbringend zu verkaufen.

Die Idee zur Geschichte kam Jules Verne auf seiner Amerika-Reise 1863, als er die Geschichte hörte, dass der Zirkusdirektor Barnum fossile Funde vermarkten wollte, die sich als Fälschungen herausstellten. Zur Reise siehe die ergänzende Seite Jules Verne entdeckt für sich das größte Schiff des 19. Jahrhunderts: Die „Great Eastern“.

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Hinweis: Beschrieben werden nur in meiner Sammlung befindliche Bücher und Verfilmungen. Dargestellte Bücher sind Beispiele daraus.

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© Fehrmann 01/09, update 7. Januar 2009