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„Als Jules Verne 1905 siebenundsiebzigjährig die Augen für immer schließt, hinterlässt er ein mit seinem Zyklus der „Außergewöhnlichen Reisen“ abgeschlossenes Werk. Bis zur letzten Zeile hat er sich in der Weltabgeschiedenheit seines Arbeitszimmers den Glauben an den Menschen bewahrt, der heute für uns aus der Utopie zu einer hundertfach bewiesenen Überzeugung geworden ist, den Glauben an den Menschen als Herr über die Natur und Technik, dazu berufen, ein wirklich lebenswertes und für alle glückliches Leben zu schaffen.“ (Zitat: Wolfgang Bator 1971 im Nachwort zu „Die geheimnisvolle Insel“, Verlag Neues Leben Berlin) Wieso gerade Jules Verne? Seit meiner Kindheit lese ich die Werke Jules Vernes. Oft werde ich in Gesprächen gefragt: Ist Verne nicht hoffnungslos veraltet? Aber gerade die Vergänglichkeit der Aktualität ist ja auch mit ein Reiz seiner Werke. Was zählt noch dazu? Eine blühende Phantasie des Autors, geschickt eingeflochtene Informationen über fremde Länder, die Fabel, dass nicht nur der Starke sondern auch der Intelligente eine Chance hat und die Vergleichbarkeit alter Beschreibungen mit aktuellen Entwicklungen und Situationen.
Aber ich bin kein unkritischer Verehrer Jules Vernes. Gerade im Quervergleich der einzelnen Werke lernt man schnell zu differenzieren. Verne hatte mit dem Verleger Hetzel einen Exklusivvertrag der ihn verpflichtete, jedes Jahr zwei Bücher abzuliefern. Man kann beim gründlichen Lesen erkennen, dass dabei auch einige Lückenfüller entstanden, fast Schnellschüsse, die der verlegerischen Verpflichtung dienten, die aber Zeit schaffen mussten um größere Bücher vorzubereiten. Meine Schlussfolgerungen und Meinungen die ich auf meinen Seiten publiziere sind keine fachkundigen Ausarbeitungen eines Literaturwissenschaftlers, es sind Meinungen und der Wissensstand eines „Endverbrauchers“, eines begeisterten aber auch kritischen Lesers der zum sachkundigen Laien wurde.
Nachfolgend möchte ich allen Freunden der Bücher von Jules Verne, und vielleicht auch denen die nur einen flüchtigen Kontakt zu seinem Werk hatten oder haben, meine Jules-Verne-Seiten widmen. Sie sind eine bunte Zusammenstellung von literarischen Fakten, persönlichen Einschätzungen, erweiternde Hintergrundinformationen oder Dingen, die ganz einfach die Thematik ergänzen. Aus diesem Grunde habe ich das Ergebnis meiner Arbeit auch Collection Jules Verne genannt, eine Sammlung von Puzzle-Steinen, die in dieser Zusammenstellung fast ein kleines Jules-Verne-Universums bilden. Das im Englischen und Französischen gebräuchliche Wort „Collection“ habe ich übrigens gewählt, um mein Anliegen im Titel international aussagefähig zu präsentieren. Ich bin mit den Büchern dieses großen Franzosen groß geworden und noch heute gestatten sie mir, den Alltag zu vergessen und der Phantasie Flügel zu verleihen (Bild im Text: Mein Schreibtisch). Seid also als Besucher meiner Seiten recht herzlich eingeladen, meiner Führung zu folgen. Dabei soll neben den Fakten zu den Büchern, Theaterstücken und Filmen vor allem auch die Freude am Abenteuer und die Reiselust nicht zu kurz kommen. Begebt euch also mit mir auf den Spuren Jules Vernes auf die Voyages Extraordinaires. Andreas Fehrmann Wer
Hinweise oder Korrekturvorschläge hat, oder wer Ideen für
weitere Darstellungen diskutieren möchte, ist gern
aufgerufen, Kontakt zu mir aufzunehmen. Mail:
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Copyright © Andreas Fehrmann - 06/01, letzte Aktualisierung 8. Jan. 2010