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Collection Fehrmann Jules Vernes „Voyages extraordinaires"- Band VE 11: Die Reise um die Erde in 80 Tagen - VERFILMUNGEN Bildmaterial: © United Artists / Michael Todd Production |
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FILM 1
Und nun eine Auswahl von deutschsprachigen Filmprogrammheften:
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In 80 Tagen um die Welt: Verfilmung USA 1956
Dieses Werk ist ein richtiger Bilderrausch: Mit viel Aufwand hatte man ein stimmiges Ambiente aufgebaut. Neben den aufwendigen Kulissen und den exotischen Schauplätzen setzte man auch auf Masse: So wirkten laut Filmlexikon 70000 Statisten, 8000 Tiere und 48 Hollywoodstars mit. Gedreht wurde in 13 Ländern. Lohn der Mühe waren 5 Oscars. Unsere Geschichte beginnt passfähig zum Original mit der Vorstellung der Hauptakteure. Dazu gehört zu allererst David Niven, dem die Rolle des Fogg auf dem Leib geschrieben war. Eine gute Ergänzung dazu ist der „Hans Dampf in allen Gassen“ – Passepartout alias Cantinflas. Wir lernen Fogg in seinem Club kennen, der wie auch viele andere Dinge, als so britisch wie möglich dargestellt wird. Thema ist natürlich wieder der Raub in der Bank of England, der ja die berühmteste Wette der Literatur auslöste. Und so setzen sich die Beiden wie bekannt in Richtung Süd-Osten in Bewegung.
Mitten im Dschungel macht man den Reisenden klar, dass man nicht alles glauben sollte, was in britischen Zeitungen steht. Ein nicht unerheblicher Teil zwischen dem westlichen und dem östlichen Part des Schienensystems fehlt noch. Nachdem die Lücke mit einer Reise per Elefant geschlossen wird, kann man die Unterbrechung für die allseits bekannte der indischen Prinzessin Auda ( Shirley MacLaine) nutzen. Auch im Film kann sich Fogg mit dem Ruhm schmücken, der eigentlich seinem Gefährten zustehen müsste. Nachdem man in Kalkutta angekommen ist, geht es mit der MS Rangoon nach Hongkong weiter. Verbal erwähnt wird dabei, dass man noch gezwungen war, sich von einer Tempelentweihung „freizukaufen“.
In Hongkong angekommen beschließt Fix durch einen Trick die Reise der inzwischen auf eine Dreiergruppe angewachsenen Wettgemeinschaft zu verzögern. Immerhin benötigt er einen aus London kommenden Haftbefehl, der aber leider auf sich warten lässt. In einer chinesischen Spelunke wird mit Hilfe des Hausdrinks „Hongkong-Schnick-Schnack“ der Diener Passepartout aus dem Verkehr gezogen. Da dieser im Besitz seines Tickets und dessen von Auda und Fogg ist, sollte damit die Passage nach Japan unterbrochen sein. Der sturzbetrunkene Passepartout wird aber aufgrund der Tickets noch rechtzeitig eingeschifft und Auda und Fogg können gerade noch so einen chinesischen Segler nehmen.
Doch die rettende Idee stellt sich ein: Aus Resten einer alten Lore wird eine schienengebundene Segeldraisine gebaut. Der recht stramme Westwind bringt unsere Akteure in Schwung. Bald erreicht man den planmäßigen Zug, der inzwischen durch Maschinenschaden ausgefallen ist und auf dem Gleis bewegungslos steht. Glücklicherweise kommt eine Weiche (die sich offensichtlich allein gestellt hat) und man kann den Zug überholen. Aber die offizielle Schiffsverbindung nach England ist trotzdem verpasst worden. Die SS Henrietta, eigentlich nach Caracas in Venezuela unterwegs wird von Fogg für alle gechartert und mit viel Geld nach England „umgeleitet“. Die ständige Fahrt unter Volldampf fordert aber ihren Tribut – die Kohlevorräte sind vorzeitig aufgebraucht. Da kauft Fogg das Schiff, um dann alle Holzteile zu verfeuern. Kleiner Gag am Rande: Als die Mannschaft auf Holzsuche ist, wird beinahe auch das Holzbein eines Matrosen das Opfer der Flammen. Wie bekannt kommt man offensichtlich, nach der Verhaftung durch Fix bei erreichen des englischen Bodens, zu spät. Als alle bedrückt zu Hause ankommen, macht Auda Fogg den Vorschlag, wie er zeitgleich eine Freundin und auch Verwandte gewinnen kann: Er sollte sich trauen sich zu trauen! Beim drauf folgenden Versuch das Aufgebot zu bestellen, wird der Denkfehler im Datum durch die Ostumrundung der Erde bemerkt und der hektische Fogg macht sich auf, um in letzter Sekunde den Reformclub zu erreichen. Geschafft!
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Hinweis: Beschrieben werden nur in meiner Sammlung befindliche Bücher und Verfilmungen. |
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Copyright © Andreas Fehrmann - 07/00, update 17. September 2007