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FILM 1


Deutsches
Videocover von VSL-MOVIETEL ca. 1985, Bestellnummer 3022; FSK 6
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„Der Herr
der Welt“: Verfilmung USA 1976
Animationsfilm
Originaltitel:
Master Of The World; Länge im Original: 60 Minuten, deutsche
VHS: 45(44) Minuten; Manuskript: John Palmer; Kamera Jenny Ochse
und David McCullough; Herstellungsleitung: Walter J. Jucker;
Regie: Leif Gram; Produktion: AIR PROGRAMS INTERNATIONAL 1976;
Erste Ausstrahlung bei CBS am 23.10.1976; Deutsche Bearbeitung
CINESOR, Peter Kölsch
Der
Film spielt um 1910 in den USA. Später zeigt sich auch der
Grund dieser „Zeitverschiebung“ zur Vorlage: Man kann
die Technik dieser Zeit mit ihren Automobilen, aber auch mit
ihrer schon vorhandenen drahtlosen Telegraphie verwenden. Aber
kommen wir zur Geschichte: Der Spezialagent John Strock von der
Washingtoner Polizei (FBI?) erhält einen Spezialauftrag. Er
soll klären, was es mit einer Geisterstadt auf sich hat,
welche offensichtlich durch einen an dieser Stelle
unwahrscheinlichen aktiven Vulkan bedroht wird. Dieser Vulkan ist
ein steiler Berg, gemeinhin als Adlerhorst bekannt. Strock kommt
nicht weiter, trotz regionaler Unterstützung. Da wird er
nach Washington zurückgerufen: Der Staat wird erpresst, von
einem „Herrn der Welt“. Mit Hilfe einer Radiosendung
kündigt er an, dass er als Machtbeweis ein Institut
zerstören wird. Nach Recherchen findet Strock heraus, dass
offenbar ein ehemaliger Angestellte dieses Instituts, ein
Professor Robur der Gesuchte ist. Dieser führte früher
eine erbitterte Debatte über Luftfahrzeuge „Schwerer
als Luft“. Enttäuscht zog er sich damals zurück.
Dem Zuschauer werden jetzt die Urängste der Amerikaner
vorgeführt: Terroristen die die Weltherrschaft an sich
reißen wollen. Amerika ist in Gefahr!
Das
die Vermutung über die Person des Feindes richtig ist,
bestätigt sich kurz darauf, gibt es doch eine
Herausforderung zu einem Straßenrennen. Daraus geht Robur
mit seinem Superfahrzeug als Sieger hervor (Szenenbild oben:
Robur im Cockpit). Eine ähnliche Konfrontation auf dem
Wasser ist ebenfalls nicht erfolgreich. Aber durch kluge
Kombination hat inzwischen Strock den Adlerhorst als Stützpunkt
Roburs identifiziert. Durch die Herausforderung auf dem Wasser
konnte man aber eines erreichen: Das Superfahrzeug muss
nachtanken, weil die Sicherheitsbehörden eine Strecke
wählten, die den Aktionsradius des Fahrzeuges überschritt.
Ein Hinterhalt der zur Ergreifung der Erpresser führen
sollte (siehe Szenenbild rechts), ist ebenfalls erfolglos. Durch
ein dummes Missgeschick, denn Strock verfängt sich im Anker
des Fahrzeuges, kommt dieser nun an Bord zu Robur. Dieser
entzieht sich geschickt den Häschern. In totaler
Selbstüberschätzung seiner (auch technischen)
Fähigkeiten starte er inmitten eines schweren Gewitters. So
muss Strock das Ende Roburs und dessen Erfindung mit erleben, zum
Glück kann er sich selbst gerade noch retten.
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