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Collection Fehrmann Jules Vernes „Voyages extraordinaires"- Band VE 53 - |
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/1/ Jules Verne: „Maître du monde / Un drame en Livonie“ (Doppelband) Bibliotheque D'Education et de Recreation Paris 1904; mit diversen Chromotyphograhien (CF /5303/) /2/ Aus /1/ Bildbeispiel von Seite 177 /3/
Motiv: Modell der Epouvante im
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Die
Originalausgabe erschien 10. November 1904 unter dem Titel
„Maître du Monde“ bei Pierre-Jules Hetzel in
Paris (Bild links: Eine der Erstausgaben /1/). Fortsetzung des
Romans
In den USA ist der Teufel los: Oberinspektor Strock von der Washingtoner Polizei erhält einen Auftrag der ganz besonderen Art: Er soll klären, was es mit dem Fahrzeug auf sich hat, welches mit wahnsinniger Geschwindigkeit über die Landstraßen der USA rast und das für alle eine ungeheure Gefahr darstellt. Dem Leser wird kurz darauf die Lösung offenbart: Robur ist wieder da! Diesmal mit einem flug-, schwimm- und fahrtauglichen Universalfahrzeug, genannt Epouvante. Seinen Stützpunkt hat er in einem Berggipfel, der durch seine Rauchentwicklung als tätiger Vulkan angesehen wird. Aber der Oberinspektor ist dem Verruchtem auf der Spur! Es gelingt ihm sich an Bord zu schmuggeln und so kann er die Jagd aus Sicht Roburs mitverfolgen. Dieser entzieht sich geschickt den Häschern aber er überschätzt seine technischen Fähigkeiten als er in ein schweres Gewitter gerät. So muss Strock das Ende Roburs und dessen Erfindung mit erleben, zum Glück kann er sich selbst gerade noch retten.
Zur EPOUVANTE: Das besondere an
diesem Fahrzeug ist die Universalität. Denn zum Erscheinen
des Buches gab es schon diverse Automobile, selbst die
französische Marke Peugeot gab es ab 1896 schon als
Automobilhersteller und im Jahre 1898 hatte der Franzose Gaston
de Chasseloup-Laubat mit einem Elektroauto den Rekord von 63,14
km/h aufgestellt. Und in der Luft? Am Am 17. Dezember 1903
hatten die Gebrüder Wright in den Staaten erfolgreich ihren
ersten Motorflug absolviert. Offenbar waren diese Details der
technischen Entwicklung vom kränkelnden Jules Verne
ignoriert worden. Was vielleicht noch zu Zeiten des ersten
Robur-Romons visionär gewesen wäre, klingt jetzt, zu
Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts nicht mal mehr richtig
originell: Sich zusammen legen lassende Flügel, ein nicht
näher beschriebener Batterieantrieb und ein Klein-U-Boot
sind nicht revolutionär. Zur bildhaften Darstellung des
Fahrzeuges: Ganz links außen auf der PAWLAK-Buchhülle
ist das Fahrzeug im Fluge dargestellt, ebenso wie im
nachempfundenen Modell links /3/. Mit angelegten Flügeln
als Landfahrzeug ist die Epouvante rechts zu sehen /2/. Weitere
technische Details zu Roburs Fahrzeug habe ich auf meiner Seite
DIE WELT DER TECHNIK JULES VERNES beschrieben. Zu finden im
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Hinweis: Beschrieben werden nur in meiner Sammlung befindliche Bücher und Verfilmungen. Dargestellte Bücher sind Beispiele daraus. |
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© Andreas Fehrmann 07/00, update Update 18. Juni 2008