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Collection Fehrmann Jules Vernes „Voyages extraordinaires"- Band VE 3: Reise zum Mittelpunkt der Erde - VERFILMUNGEN Bildmaterial: © Twentieth Century Fox |
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FILM
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Hier eine Auswahl von deutschsprachigen Filmprogrammheften:
Aber
ein Programmheft ist es Wert noch einmal in seinen Details
vorgestellt zu werden. „Das Neue Filmprogramm“(
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Die Reise zum Mittelpunkt der Erde: Verfilmung USA 1959 Originaltitel: „Journey to the Center of the Earth“; Länge: 2 Stunden und 9 Minuten; Regie: Henry Levin; Darsteller: James Mason ( Prof. Oliver Lindenbrook), Pat Boone (Alec McEwen – in der deutschen Synchronisation: Alex), Diana Baker (Jenny, die Verlobte Alex'), Arlene Dahl (Mrs Carla Goetaborg), Peter Ronson (Hans Belker), Thayer David (Count (Graf) Saknussem) u.v.a. Der Film verlegt die
Handlung von Hamburg nach dem Edinburgh des Jahres 1880. Wir
lernen Professor Oliver Lindenbrook kennen. Er ist Dozent für
Geologie an der dortigen Universität. Gerade wurde er in
den Adelsstand erhoben und er darf sich jetzt Sir Oliver nennen.
Bei einer Feierstunden in der Universität zu Ehren der
Ernennung lernen wir auch den jungen Studenten Alec McEwen
kennen. Der gute Lernleistungen aber wenig Geld besitzende
Schotte übernimmt im Film den Part des im Buch vorhandenen
Neffen Axel (Namensbeziehungen zwischen den deutschsprachigen /
englischen Büchern und den Verfilmungen siehe
Buchbeschreibung
Die Studentenschaft hat für ein Präsent gesammelt. Aber nicht die kitschige Schreibtischgarnitur fasziniert den Professor, sondern das vom Restgeld gekaufte, als Briefbeschwerer gedachte Stück Lava. Es offenbart seinem neuen Besitzer ein Geheimnis: Nach Abschmelzung der Lava gibt es ein Senkblei frei, mit einer Botschaft von einer vor langer Zeit durchgeführten Expedition, einer Expedition in das Innere der Erde. Vor mehr als dreihundert Jahren hatte der Isländer Arne Saknussemm diese Expedition durchgeführt. Davon berichtet via Brief Lindenbrook den aus seiner Sicht als Spezialisten geltenden schwedischen Professor Goetaborg. Doch dieser meldet sich nicht. Während des Wartens auf Antwort versucht Alec sich Jenny, der Tochter des Professors, zu erklären, denn Alec möchte um die Hand anhalten. Jetzt kommt eine Reaktion aus Schweden: Doch statt einer Antwort auf Fachfragen teilt die dortige Uni nur lapidar mit, dass Goetaborg kurzfristig abgereist ist. Lindenbrook erkennt, dass ein Rennen um den Ruhm der Erforschung des Erdzuganges begonnen hat. Alec verlobt sich mit Jenny und schliesst sich der Expedition ihres Vaters an. Zu erwartender Ruhm ist eine gute Basis für einen mittelosen Bräutigam. In Island angekommen, müssen die Beiden erkennen, das Goetaborg einen Vorsprung hat, u.a. hat er von den dortigen Händlern alle benötigten Ausrüstungsgegenstände aufgekauft. Aber offensichtlich ist Goetaborg auch gefährlich, denn Alec und der Professor werden bei ihrem ersten Ausflug zum Vulkan entführt und nur der Einheimische Hans mit seiner Ente Gertrud kann die beiden befreien. Jetzt will Lindenbrook Goetaborg zur Rede stellen. Als er mit Alec im Hotel die Konfrontation sucht, müssen sie aber feststellen, dass Goetaborg verstorben ist. Der im Hotelzimmer vorhandene Bittermandelgeruch, weist Lindenbrook die Spur: Im Bart des toten Goetaborgs findet er Zyankali. Wer war sein letzter Besucher? Als die bereits vor einigen Tage telegrafisch benachrichtigte Frau Goetaborgs im Hotel eintrifft, muss sie erfahren, dass sie jetzt Witwe ist. Bei einer Befragung des Hotelpersonals stellt sich der Verursacher heraus: Graf Saknussemm, ein Nachfahre des isländischen Forschers, ein ernst zu nehmender Gegner. Carla Goetaborg schließt sich der Expedition an, indem sie sich ihre Teilnahme durch Überlassung der Ausrüstung erkauft. Da hilft auch keine Protest des Professors, der Frauen nur als Belastung ansieht. (Kommentar der Witwe: „Ich habe zwar Männer stets beunruhigt, aber niemals belastet ...“).
(Anmerkung zwischendurch: Die aufwendige Dekoration des Filmes kann trotzdem nicht alle Ungereimtheiten überdecken. So haben wir, wie auch in späteren Verfilmungen, immer ausreichend Licht (mehr als die Rumkorfflampen je erzeugen könnten), es gibt durch Wasser überflutete Gänge, die eine Etage tiefer völlig trocken sind und als alle Beteiligten ein unfreiwilliges Wasserbad nehmen, leuchten die Induktionslampen sogar unter Wasser weiter. Während die männlichen Teilnehmer im Laufe der Zeit immer „abgerissener“ aussehen, ist Carla immer frisch frisiert.)
(Unabhängig von der Diskussion des Erdaufbaus und der Innenwelttheorie stellt sich beim Betrachter aber die Frage, wieso dabei wie rechts im Bild dargestellt, auch goldene Ringe, die Carla gerade von den Fingern gezogen werden, aber auch Uhren der magnetischen Anziehungskraft unterliegen....).
Erschöpft nach der Überquerung des Meeres ruhen alle am gegenüberliegenden Strand aus (Szenenbild links). Graf Saknussemm hat inzwischen eine Lösung für den Hunger gefunden – aber kurz darauf ist Ente Gertrud spurlos verschwunden. Jetzt wird der sonst so ruhige Hans wild! Man kann ihn zwar davon abhalten sich an Saknussemm zu rächen (Szenenbild rechts), aber nach einem Handgemenge wird dieser publikumswirksam von einer Steinlawine erschlagen. Kurz danach finden die Forscher in einer sich öffnenden Höhle die Überreste der alten Stadt Atlantis. Mitten auf dem alten Marktplatz findet man den verstorbenen Arne Saknussemm. Bis hierher hatte er es geschafft. Als einzige Ausrüstung hatte er noch einen Rucksack mit Schwarzpulver (!) bei sich.
Schlussszene: Alle wieder in Edinburgh, Alec hat Jenny geheiratet und Lindenbrook macht die Sache mit Carla klar. Abschiedsstatement des Professors: „Der menschliche Forscherdrang ist nicht aufzuhalten“. Diese Verfilmung gehört zu den Klassikern der Jules Verne Filme. Ergänzungen des Drehbuches und der Regie mit solchen Zutaten, wie die Witwe des Geologie-Widersachers Goetaborg (Carla), dem „Erben“ Saknussemms und die berühmt gewordenen Film-Ente „Gertrud“ werden heutzutage oft schon dem Buch zugeschrieben.
Weitere Bilder
aus dem Film habe ich auf meiner Seite
Und
hier noch ein interessantes technisches Detail. Zur Ausrüstung
im Buch und natürlich auch im Film gehörte die von
Verne „erfundene“ Ruhmkorfflampe, dazu kann man sich
auf meiner Seite
Ab
Sommer 2003 war der Film erstmalig auch für deutsche
Filmfans auf
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Hinweis: Beschrieben werden nur in meiner Sammlung befindliche Bücher und Verfilmungen. |
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Copyright © Andreas Fehrmann - 07/00, update 4. Juni 2009