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Collection Fehrmann Jules Vernes „Voyages extraordinaires"- Band VE 3: Reise zum Mittelpunkt der Erde - VERFILMUNGEN © Bildmaterial: GoodTimes Home Video Corp. |
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FILM
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Oben das originale Video-Cover aus den USA von © GoodTimes Home Video Corp. 1996, rechts im Text die deutschsprachige Version von © PolyGram Video 1997 |
„Reise zum Mittelpunkt der Erde: Animationsfilm USA 1996 (1995) Originaltitel: „Journey to the Center of the Earth“ - Animationsfilm aus der Reihe „Goodtimes“ der GoodTimes Home Video Corp., Vertrieb 1996; Produktion Jaffa Roadliv; Hergestellt von Blye Magicovski Production Inc.; Regie: Laura Shepherd; Drehbuch: Mark Shekter und Robert Sandler; Musik: Mark Shekter; Laufzeit: 45 Minuten
Zeitgleich nimmt seine Tochter Alexa am Wettbewerb „Jugend forscht“ (eine deutschsprachige Synchronisationsidee?) an ihrer Schule teil. Mit dabei ist auch ihr Goldhamster, der in dieser Filmvariante sprechen kann. Ist der Widersacher des Vaters der Präsident der Akademie, Dr. Greed, so ist der Widersacher des Goldhamsters, das Lieblingstier des Präsidenten, die Fledermaus „Vampi“. Lindebruck wirft zu Hause beim Erzählen seiner erfolglosen Überzeugungsarbeit einen Felsbrocken in das Kaminfeuer, sein einzigstes Argument was er hatte. Denn dieser Steinbrocken aus isländischen Gestein war teilweise mit Mittelmeerlava überzogen. Noch während der Erzählung zerbirst der Brocken im Feuer und zwei Steintafeln werden aus dem Kamin geschleudert. Lindebruck entziffert eine Botschaft Saknussems auf den Tafeln – der Einstieg zum Mittelpunkt der Erde befindet sich auf Island im Krater Snäfellsjökull. Gleich will sich der Geologe auf den Weg machen. Seine Tochter als junger Teenager will sofort mit, denn sie fühlt sich ebenso als Forscherin. Natürlich wird dies abgelehnt.
Nach der allseits bekannten Geschichte bahnt sich zuerst die Gruppe des Geologen den Weg durch den Krater in das Erdinnere und die Gruppe des Fieslings folgt ihm. Auch hier gibt es durch eine Fallenstellung, die in dieser Variante der Junge realisieren muss, eine Fehlleitung der Lindebrucks. Schließlich findet der junge Mann aber den Anschluss an die „Guten“ und der Weg wird korrigiert. Nach Überwindung des obligatorischen Unterwassermeers mit vielen fossilen Tieren gelangen die „Lindebrucks“ an die Tore von Atlantis. Zum Glück findet man Saknussems Schlüssel zum Tor (hatte er den unten gefeilt?) und ein mit Gold und Edelsteinen gefüllter Palast öffnet sich den Forschern. Da tritt der Präsident mit seinem Gefolge in Erscheinung. Im zeitgleich ausbrechenden Erdbeben kann die Lindebruck-Gruppe in einer Opferschale zurück an die Oberfläche gelangen, während der goldgierige Präsident durch seine Raffsucht den Tod findet (Szenenbild rechts: Dr. Greed mit Vampi). Hätte der junge Freund nicht durch „Zufall“ einen Smaragd gerettet, dann hätte man die Geschichte Lindebruck, als er glücklich zurückgekehrt war, nicht abgenommen. Der flott gezeichnete Film, mit einigen Ideen aus der 59er Verfilmung, ist eine kindgerechte Aufarbeitung des Themas, wozu bestimmt die sprechenden Tiere mit beitragen. Zu der Anlehnung an frühere Werke gehört vielleicht auch das in den 90er Jahren nicht mehr so übliche Singen der Akteure im Film. Vielleicht erhöht das aber auch den Unterhaltungseffekt für ganz junge Zuschauer. |
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Hinweis: Beschrieben werden nur in meiner Sammlung befindliche Bücher und Verfilmungen. |
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Copyright © Andreas Fehrmann – 06/09, update 4. Juni 2009