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Collection FehrmannJules Vernes „Voyages extraordinaires"- Band VE 6: 20.000 Meilen unter den Meeren - VERFILMUNGEN Bildmaterial: © THE ASYLUM Home Entertainment |
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FILM
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DVD © THE ASYLUM Home Entertainment 2007
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Originaltitel: „30,000 Leagues Under the Sea“USA TV-Produktion, Erstausstrahlung 9. Sept. 2007; Länge: 90 Minuten; Produziert von Gabriel Bologna; Buch: Eric Forsberg nach Motiven von Jules Verne; DVD Vertrieb in USA von THE ASYLUM Home Entertainment (2007). Schauspieler und Roller: Lorenzo Lamas als Lieutenant Aronnaux; Natalie Stone als Lieutenant Commander Conciel (!) Rollins; Sean Lawlor als Captain Nemo; Kim Little als Specialist Sustin; Declan Joyce als Cooper u.v.a.m. Varianten zu einem Thema: Diesmal angesiedelt im Umfeld der US NAVY zur „fast“ Jetztzeit. Das U-Boot USS >Scotia< gerät bei einer Unterwasserfahrt in Bedrängnis. Blitzartig wird es von einem Riesenkraken geentert und in die Tiefe gezogen. Das oben kreuzende Schlachtschiff USS >Abraham Lincoln< verliert es aus dem Radar. Zur Untersuchung des Vorfalls wird das unter Lieutenant Aronnaux agierende Erkundungs-U-Boot >Aquanaut< herangezogen (Bild rechts: Unter dem Mutterschiff). Aronnaux, nicht nur Navy-Offizier sondern auch Forscher, hat sich als Erfinder eines Sauerstoff-Generators einen Namen gemacht. Als die Crew zur Suche nach der >Scotia< aufbrechen soll, gibt es noch ein pikantes Detail: Die Mission soll von der ranghöheren Lieutenant Commander Conciel Rollins geführt werden, der Ex-Frau von Aronnaux.
Aronnaux und seine Leute werden auch schnell aufgeklärt, in wessen Gewalt sie sich befinden. Sie sind an Bord der >Nautilus<, die unter der Führung von Kapitän Nemo (siehe Bild unten links), losgelöst von allen staatlichen Bindungen, hier in der Tiefsee bisher unerkannt agieren konnte. Überraschender Weise erhalten sie ein Angebot: Nemo lädt sie ein nicht nur Gäste zu sein, sondern er will sie auch an seiner Vision teilhaben lassen: Hier in einer Tiefe von 30.000 Fuß will er auf den Ruinen von Atlantis ein blühendes Unterwasserimperium entstehen lassen. Schon jetzt lockt er mit Unterhaltung und Freiheit an Bord. Die zunehmend auf Größenwahn schließen lassenden Ausführungen kommen nicht so richtig bei den Neulingen an. Nach einigen Recherchen und illegalen Befragungen haben sie die Janusköpfigkeit Nemos erkannt: Er will nicht nur unter Wasser in Ruhe und Freiheit agieren, er hat es auf eine Weltherrschaft abgesehen. Dazu kaperte er im Vorfeld bereits umfangreich mit Atomraketen bestückten U-Boote der überirdischen Supermächte, um mit diesen Waffen einen Vernichtungsfeldzug gegen die Oberwelt zu führen. Aronnaux und seine Leute sind ihm dabei willkommen: Erstens ist Nemo an dessen Erfindung des Sauerstoffgenerators interessiert, eine Basis für sein aufzubauendes Tiefseeimperium und gleichzeitig will er einen Raketenspezialist aus Aronnaux Team gewinnen. Letzteres gelingt ihm, der schändliche Verräter hilft Nemo die „eingesammelten“ atomar bestückten Raketen an Bord der >Nautilus< scharf zu machen.
Nachbemerkung: Bis zur Hälfte des Filmes konnte ich ganz gut mit der Idee des Zeitversatzes des Themas in die Neuzeit leben. Aber dann schwächelte das Buch, verfiel in Klischees, in einen hervorsehbaren Handlungsablauf, nutzte billige Effekte und Technik und Logik blieben völlig auf der Strecke. Die recht ansehnliche TV-Verfilmung verflachte (selbst Nemo brach noch in Tränen aus, als sein Plan schief ging) und überzogener Patriotismus konnte das Ganze auch nicht mehr retten. Das dann auch noch die Tiefe von 30.000 Fuß als Anregung zum Titel mit 30.000 Leagues herhalten musste, ließ selbst abgehärtete Nutzer von US-Filmforen protestieren. Und mir ging durch den Kopf: Wenn man schon die NAVY im Film so bemühte, dann hätte man auch deren Rat suchen können. Dann hätte es in dieser Tiefe weder Freitauch-Ausflüge im gut erleuchteten Meer (!) noch die Pflanzen des Schelfgürtels auf dem Meeresboden gegeben .... den anderen Unsinn will ich gar nicht erst auflisten. |
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Hinweis: Beschrieben werden nur in meiner Sammlung befindliche Bücher und Verfilmungen. |
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Copyright © Andreas Fehrmann – 09/2008, update 30. September 2008