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Collection FehrmannJules Vernes „Voyages extraordinaires"- Band VE 6: 20.000 Meilen unter den Meeren - VERFILMUNGEN Bildmaterial: © TF1 Video |
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FILM
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Ich danke an dieser Stelle Gisbert Weiß, der mir diesen Film schenkte.
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20.000 Meilen unter dem Meer: Verfilmung USA 2002 (Animationsfilm) Originaltitel: „20,000 Leagues Under the Sea“; Länge: 70 Minuten; Produziert von Scott Heming Buch: Christy Marx nach Motiven von Jules Verne; Musikalische Bearbeitung von Barry Kolsky; DVD Vertrieb in USA, Frankreich und Russland; Deutsche TV-Erstausstrahlung: SRTL Und wieder wurde das Thema „20.000 Meilen unter den Meeren“ aufgegriffen, hier als amerikanischer Animationsfilm. Um nicht immer die gleiche Geschichte zu erzählen, haben die Produzenten der doch ziemlich populären Story eine neue Rahmenhandlung gegeben: Drei Jugendliche gehen in Küstennähe von einem kleinen Motorboot aus auf einen Tauchgang, nicht ohne den Gedanken, Abenteuer zu suchen. Die erleben sie auch ziemlich schnell, denn auf der Flucht vor einer Hai-Attacke finden sie in einer Unterwassergrotte eine geheimnisvolle Kiste. Ein Schatz? Schnell damit an Bord ihres Bootes. Sie können es kaum erwarten - was wird die Kiste enthalten? Während die beiden Jungen etwas enttäuscht sind, freut sich das ebenfalls in der Runde befindliche Mädchen: Sie finden die Niederschrift der Geschichte einer jungen Frau, welche um 1870 das tollste Abenteuer ihres Lebens erlebte. Und so erzählt Bernadette Conseil, die Autorin der gefundenen Geschichte, ihre Erlebnisse. Der noch recht junge Doktor Arronax, Meeresforscher aus Frankreich, weilt mit seinem schon etwas reiferen Assistenten Conseil in den Staaten, als Gerüchte über ein Meeresungeheuer die Runde machen. Wie bekannt, bekommen die Beiden das Angebot auf einem Kriegsschiff auf Suche danach zu gehen. Bei dieser Expedition hat sich allerdings die Nichte von Conseil als Blinder Passagier mit eingeschlichen, denn trotz Interesse an maritimen Dingen wurde ihr der Zutritt auf dem Kriegsschiff verwehrt. Weitgehend an die Originalgeschichte angelehnt, erfolgt jetzt die Auseinandersetzung mit der Nautilus und Dr. Arronax, Conseil, Ned Land und natürlich Bernadette gehen über Bord, um dann von der Nautilus wieder aufgegriffen zu werden. Diese wurde um der Legende zu entsprechen, in dieser Verfilmung weitestgehend im „Fischdesign“ dargestellt.
Ähnlich wie im Original des Buches gelingt die Flucht von der Nautilus im Wirbel des Malström, einem riesigen Wirbel in der Nähe der Lofoten. Durch ein Fischerboot gerettet kommen alle wieder nach Hause, wobei wie nicht anders zu erwarten, Dr. Arronax Bernadette ehelicht. Kurz nach ihrer Hochzeit bekommen sie auf mysteriöser Weise ein Päckchen, welches dann überraschender Weise Nemos Riesenperle beinhaltet. Nach einer Blende sehen wir Bernadette hoch betagt, inzwischen als Witwe, auf einem Boot. Sie versenkt mit der Niederschrift ihrer Geschichte auch Nemos Perle, damit alles wieder an den Ursprung zurückkehrt. Damit schließt sich der Kreis, denn die drei Jugendlichen der Anfangsgeschichte sehen jetzt die Perle am Boden ihrer „Schatzkiste“. Völlig unamerikanisch wollen sie diese einem Museum übergeben. Trotz diverser Filmversionen die ich schon kenne, war die Betrachtung doch sehr kurzweilig. Interessant war sie auch unter dem Gesichtspunkt: Wo hab ich das schon gesehen? Da gibt es die Nichte von Conseil, die in der Arronaxtochter der 1996 Verfilmung von Rod Hardy seine Entsprechung findet, da gibt es diverse Motivanleihen bei der 1954er Disneyverfilmung und zum Schluss wird selbst Camerons „Titanic“ mit der abschließenden Versenkung der Perle (diesmal ein „Schmuckstück“ samt Flaschenpost) beliehen. Dies ist der Umsetzung aber nicht abträglich und insgesamt entstand eine flott und frisch inszenierte Neuauflage der bekannten Geschichte, durchaus geeignet für die nächste heranwachsende Verne-Film- und -lesegeneration. |
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Hinweis: Beschrieben werden nur in meiner Sammlung befindliche Bücher und Verfilmungen. |
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Copyright © Andreas Fehrmann – 11/2006, update 30 Sept. 2008