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Collection Fehrmann Jules Vernes „Voyages extraordinaires"- Band VE 19: Die Leiden eines Chines in China - VERFILMUNGEN Film und Bilder: © Les Films Ariane, Les Production Artistes Associes Paris, Vides Rome |
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Unten ist ein
Programmheft für diesen Film „Illustrierte Film-Bühne
Nr. 7252“(
... und ein
Zweites, „Neues Filmprogramm Nr. 4224“(
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Die Leiden eines Chinesen in China: Verfilmung: F/IT 1965 Filmtitel „Die tollen Abenteuer des Monsieur L.“ Originaltitel: „Les tribulations d'un chinois en Chine“; Titel in USA: „Chinese Adventures in China“, Italien: „Uomo di Hong Kong, L'“, GB: „Up to His Ears“, Deutschland: „Die tollen Abenteuer des Monsieur L.“; Länge 110 Minuten; Regie: Philippe de Broca; Drehbuch: nach Motiven des Romans von Jules Verne in Überarbeitung durch Daniel Boulanger; Darsteller: Jean-Paul Belmondo als Arthur Lempereur; Ursula Andress als Alexandrine Pinardel; Maria Pacôme als Suzy Ponchabert; Valérie Lagrange als deren Tochter Alice Ponchabert; Valéry Inkijinoff als Mr Goh, der Lehrer und Berater Lempereurs; Jess Hahn als Cornelius, der Verehrer Suzys; Jean Rochefort als Leon, der Diener Lempereurs; Darry Cowl als Biscoton, der Führer der Geschäfte Lempereurs; Marion David (I) als Roquentin und Paul Préboist als Cornac, beide als Angestellte der Versicherung; sowie Joe Saïd als Charlie Fallinster, der Al Capone von China
Gleich zu Beginn der Reise, angekommen in Honkong, setzt sich Goh mit Arthur auseinander: Kein Mensch hat das Recht sich selbst umzubringen. Die Situation spitzt sich noch mehr zu, als Arthur erfahren muss, dass er Bankrott ist. Jetzt ist Arthur, mit einem Strick in der Hand, nicht mehr davon abzubringen – er muss sterben! Da macht Goh einen anderen Vorschlag: „Du willst sterben? - Du sollst den Tod haben!“. Aber diesen nicht aus eigener Hand, sondern durch Fremde. Kurz darauf hat Arthur auf den Rat seines Lehrers hin eine Lebensversicherung abzuschließen. Dauer der Police: Einen Monat – Versicherungssumme: Zwei Millionen US-Dollar zugunsten seiner Verlobten Alice und seines Lehrers Goh. Die Versicherung deckt jedes Risiko, außer Selbstmord! Wie sagt Goh, nicht uneigennützig: „Du willst sterben? Ich werde dir dabei behilflich sein!“ Aber jetzt ticken die Uhren anders: Arthur sieht sich von „unauffälligen“ Gestalten umgeben, die offensichtlich nach seinem Leben trachten. Das sollte ihm eigentlich egal sein, aber da lernt er die attraktive Alexandrine Pinardel kennen. Das Drehbuch hat eine tolle Legende zusammengebastelt: Eine um die Welt reisende Schriftstellerin, die ein Buch über „Männer“ schreibt und die, um Geld für die Reise zu verdienen, in den Bars als Stripperin auftritt. Nachdem Arthur ihre Augen (und anderes auch noch...) gesehen hat, hat er aus leicht verständlichen Gründen auf einmal keine Lust mehr zu sterben. Seine Verlobte konnte dies (altbacken wie sie auch dargestellt wurde) vorher nicht erreichen. Jetzt will Arthur den offensichtlich organisierten Mordkomplott gegen ihn stoppen. Goh muss seine Leute zurückrufen! Aber dieser ist nicht erreichbar. Nach Aussagen seines Beraters Biscoton ist Goh „hinter dem Himalaya, im Kloster Shui“. Also muss Arthur dorthin, begleitet von seinem Diener Leon, verfolgt von „Killern“. Eine Slapstickeinlage folgt der Anderen, diese Sequenzen sind offensichtlich auf Belmondo, dem damals bekanntesten französischen Actiondarsteller, zugeschnitten. Im Himalaya stellt sich dann heraus, die Verfolger sind Angestellte der Versicherung die eigentlich sein Leben schützen sollen! 1.
Zurück in Hongkong erkennt Arthur im Gespräch mit Goh, dass er unter Verfolgungswahn litt, Goh trachtete ihn nicht nach dem Leben. Nach anfänglicher Erleichterung wird trotzdem auf ihn geschossen! Denn inzwischen hat Suzy, unterstützt von Cornelius die Sache in die Hand genommen. Schließlich ist von einem lebenden Arthur nichts mehr zu holen, aber ihre Tochter kann eine Million erben. So sehen wir wieder die haarsträubendsten Verfolgungsszenen. Aber bald läuft die Police aus, und die Laienkiller haben noch keinen Erfolg gehabt. Jetzt setzt Suzy den dicken Charlie Fallinster, den Al Capone von China, ein. Die Verfolgungen werden noch absurder, der Film gleitet in eine „Klamotte“ ab. 4.
Die Jagt endet auf einer
einsamen Insel im Chinesischen Meer, auf der jetzt laut Drehbuch
erst einmal die Reize der Ursula Andress gezeigt werden (siehe
dazu die Parallelen in der Jules Verne Verfilmung
Erläuterung der Szenenbilder rechts im Text: 1. Leon, einer der Versicherungsangestellten, Arthur und Alexandrine auf der Flucht im Beiwagenkrad; 2. Arthur mit dem „Beschützer“ der Versicherung bei der Verfolgung der laienhaft agierenden Suzy und Cornelius'; 3. Jetzt wurde es aber ernst: Alexandrine und Arthur müssen sich auf der Flucht vor Fallinsters Killern in einem chinesischen Theater verstecken; 4. und 5.: Unser Pärchen darf sich eine Weile auf einer (noch) einsamen Insel vergnügen. |
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Hinweis: Beschrieben werden nur in meiner Sammlung befindliche Bücher und Verfilmungen. |
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Copyright © Andreas Fehrmann - 10/01, update 23. Dezember 2006