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FILM
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Cover von „Atlas Videothek“ Nr. 2-23 103
Der
rechts geschilderte filmische Inhalt lehnt sich an den
Rezensionstext des Videos an, wurde aber durch eigenen Eindrücke
ergänzt und korrigiert.
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Der
Donaulotse - Verfilmung Ungarn 1974: „Der Donauschiffer“
Originaltitel:
„Dunai Hajos“; Ungarn 1974; Originallänge 99
Minuten; Regie und Drehbuch: Miklós Markos; Darsteller:
Gábor Koncz als Latkó/Borus, Gábor Agárdy
als Inspektor Dragos, Magda Menszátor als Natascha,
István Bujtor (den wir auch schon als Graf Sandorf in
Mathias
Sandorf im „ZDF-Vierteiler“ von 1979
sahen) als Striga, Zoltán Latinovits als Monsieur Boris,
Ferenc Kállai als Richter Rona. Erstaufführung in
Deutschland: Kinoversion am 4.7.1975 Progressfilm/DDR, danach TV
(DFF 1976 und ZDF 1983). Videovertrieb über ATLAS (siehe
links)
Dieser Film wurde
von der Kinderjury des Salzburger Kinderfilmfestivals 1978 mit
dem „Ersten Preis“ ausgezeichnet.
Um 1900 gab es
in den drei Donauländern eine große Sensation: Der
unbekannte Sieger des Anglerwettbewerbs der Donauliga, Demeter
Borus, will eine Aufsehen erregende Sportleistung vollbringen:
Mit seinem kleinen Boot will er dreitausend Kilometer von der
Donauquelle bis zum Schwarzen Meer fahren. Während des
Weges will er ausschließlich davon leben, was er mit
seiner Angel fängt.
Es
ist kein leichtes Unternehmen und viele Leute werden auf Demeter
aufmerksam, so auch der Polizeikommissar der
österreichisch-ungarischen Monarchie, Kalman Dragos. Zu
dieser Zeit geschehen rätselhafte Einbrüche der Donau
entlang. Reiche Schlösser werden von unbekannten Banditen
geplündert, sie morden und rauben. Vom Anführer weiß
man nur so viel, dass er Ladko heißen soll. Seine
Personenbeschreibung stimmt im großen und ganzen mit der
Gestalt von Demeter Borus über. Dieser wieder dadurch
verdächtigt mit den Banditen im Bund zu sein. (Szenenbild
links: Die Schurken beim Verstauen des Diebesgutes auf ihrem
Schiff)
Nach
intensiver Verfolgung wird er inhaftiert – man glaubt
dadurch den Kopf der Bande dingfest gemacht zu haben. Doch
Demeter kann aus dem Gefängnis entfliehen. Endlich finden
sich Dragos und Demeter nach vielen Gefahren. Dem Kommissar
erklären sich jetzt die wahren Zusammenhänge.
(Szenenbild rechts: Der gerade erste geflohene Demeter im
Gespräch mit Dragos.) Mit Hilfe Demeters kann Kommisar
Dragos die komplette Räuberbande und deren Anführer
Striga festnehmen. Dieser lebte unter dem Namen Ladko. Jetzt
kann auch unser Held Demeter seinen wahren Namen enthüllen:
Er ist der echte Sergej Ladko, der bulgarische Lotse.
Durch
das Eingreifen des Kommissars konnte er auch noch seine
eigentliche Mission erfüllen: Er kann den bulgarischen
Freiheitskämpfern, die gegen die Türken kämpfen,
Geld für Waffen übergeben. Dies war der wirkliche
Grund für seine Donaufahrt die er durch die Angeltour
tarnen wollte. Und eine Überraschung gibt es noch zum
Schluss: Der falsche Ladko hatte Sergejs Frau entführt.
(Szenenbild links: Sergejs Frau an Bord des Banditenschiffs.
Rechts sehen wir den Oberschurken Striga, gespielt von István
Bujtor). Jetzt konnte sich das Paar wieder in die Arme
schließen.
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