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FILM
2 
Teile / Längen (TV-Ausstrahlungen):
1. Teil: 91'24 min
2. Teil: 87'20 min
3. Teil: 87'38 min
4. Teil: 88'26 min
In diesen Angaben ist ab dem 2. Teil eine
anfängliche Zusammenfassung enthalten, die sich auf bis zu 5 Minuten
kumuliert.
Erläuterung der Szenenbilder im Text
(jeweils in Reihenfolge):
1.
Teil:
Graf
Mathias Sandorf (István Bujtor)reitet
durch seine Grafschaft /
Sandorf
mit seiner Frau Rena (Jutta Speidel) im gräflichen Schloß /
Erschüttert
kann Sandorf nach dem Attentat nur noch den Tod seiner Frau Rena
feststellen
2.
Teil:
Am
Ufer der Adria erhalten die Flüchtlinge Hilfe vom Fischer Andrea
Ferrato (Ilia Ivezic) und dessen Tocher
Maria /
Schwer verwundet wird Graf Stephan
Barthory (Amadeus August) wieder gefangen genommen /
Sava Toronthal (Sissy Höfferer) und
Peter Barthory (Jacques Breuer) haben sich gefunden
3. Teil:
Am Ort des Geschehens in Ragusa
taucht der geheimnisvolle Doktor Antekirtt auf (hier aber auf seinem
Stützpunkt, der Insel Antekirtta) /
Der durchtriebenste Schurke des
Films: Sarcany (Guiseppe Pambieri)
4. Teil:
Sava (Sissy Höfferer) wird von den
Schurken nach Nordafrika verschleppt (daher die exotische Kostümierung)
/
Peter Barthory (Jacques Breuer) und Matifou
(Patrick Massieu) verteidigen sich in den Bergen Marokkos gegen die
Verfolger um Sarcany /
Graf
Sandorf der seine Rolle als Doktor Antekirtt beendet hat, geht mit
Maria Ferrato auf der Insel Antekirrta spazieren
DVD
Lange
hatten die FIlmfreunde auf eine DVD im deutschsprachigen Raum gewartet.
Im Jahre 2007 war es dann endlich soweit, CONCORDE brachte die
komplette Staffel heraus (siehe unten):

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Mathias
Sandorf: Verfilmung F/D/IT/Ungarn
1979 (1980), TV 4-Teiler
Originaltitel
BRD/Frankreich: Mathias
Sandorf;
Ungarn: Sándor
Mátyás - Regie: Jean-Pierre Decourt; Buch Claude
Desailly; Musik: Vladimir Cosma; Produktion:
TELE München Fernseh GmbH + Co mit ITF Rom, Technisonor Paris und
Magyar Tel. Budapest im Auftrag von ZDF, TF1, ORF und SRG 1979
Darsteller:
István Bujtor (auch zu
sehen als Donaulotse in der Version „Der
Donauschiffer“ von 1974) als Mathias Sandorf; Claude Giraud als Silas Toronthal; Jacques Breuer als Peter
(Pierre) Barthory; Marie-Christine Demarest als Clara Barthory; Ivan
Desny als Graf Ladislaus Zathmar; Patrick Massieu als
Matifou; Jutta Speidel als Rena Sandorf; Monika Peitsch als Gertrude
Torothal; Jean-Paul Tribout als Pescade; Sissy
Höfferer als Sava; Amadeus August als Graf Stephan (Etienne) Barthory;
Guiseppe Pambieri als Sarcany; Ilia Ivezic als Andreas Ferrato und
Biagio Pelligra als Carlo Zirone
Teil
1
Ungarn
Im Jahre 1856: Die österreichische KuK Monarchie hat zunehmend
Probleme, die ungarischen Bestrebungen zur Autonomie zu unterdrücken.
Um einen offenen Aufstand zu vermeiden, werden den Ungarn scheinbare
Zugeständnisse gewährt. Aber in den Reihen der Magyaren brodelt es.
Soll man auf die Österreicher zugehen oder konsequent eine Rebellion
mit dem Ziel der Autonomie durchführen? Einer der führenden Köpfe
dieser Bewegung ist Graf Sandorf, ein Edler im wahrsten Sinne des
Wortes. Freiheitsliebend, seinen Untertanen wohlwollend und gerecht
gegenüber und dazu noch wissenschaftlich tätig. An seine Familie und an
das Blutvergießen eines Aufstandes denkend, plädiert er zunächst für
eine friedliche Lösung zwischen den Konfliktparteien. Diesen Vorschlag
will er so den Kräften des Widerstands offerieren.
Aber
die kaiserliche Geheimpolizei plant einen Mordanschlag um die Führung
der Autonomieanhänger zu „enthaupten“. Dabei nutzen sie als williges
„Werkzeug“ einen sizilianischen Bombenleger Carlo Zirone und dessen
Bruder. Sie planen ein Bombenattentat auf die Kutsche Sandorfs, dessen
Ausfahrt sie ausgekundschaftet haben. Da passiert in der Nähe Sandorfs’
Schloss ein Grubenunglück. Als Sandorf den Opfern ärztliche Hilfe zu
Teil kommen lässt, übernimmt seine Frau Rena die Kutschfahrt, um die
Entscheidung den zum Aufstand Gewillten zu kommen zu lassen. Dadurch
wird jetzt sie Opfer des Anschlags. Sandorf erkennt, dass eine
friedliche Lösung offenbar keine Zukunft hat, verbittert wie die
Autonomiebewegung bekämpft wird. Er entschließt sich, gemeinsam mit
seinen Freunden den bewaffneten Aufstand vorzubereiten.
Bei
einer gleich nach dem Bombenattentat organisierten Suche nach den
Verbrechern wird der Bruder Zirones gefangen und in einem Schauprozess
zum Tode verurteilt. Die eigentliche Situation verkennend, schwört
Carlo Zirone dem Grafen Sandorf Rache, da er diesen für den Tod seines
Bruders verantwortlich macht. Um sich weiteren Nachstellungen zu
entziehen, lässt Sandorf seine zweijährige Tochter (später Sava
genannt) auf dem gräflichen Gut zurück und er selbst reist zum Grafen Ladislaus Zathmar nach Triest.
Hier will er den Aufstand unerkannt vorbereiten.
In Triest bildet sich währenddessen
eine Allianz des Bösen. Der durchtriebene Gauner Sarcany, gerade aus
Nordafrika zurück, setzt den Bankier Silas Toronthal mit seinen alten
„Schandtaten“ unter Druck, um eine „Anschubfinanzierung“ zu erhalten.
Durch Zufall trifft er auch noch den Mörder Renas, den Sizilianer Carlo
Zirone, den er ebenfalls von früher kennt. Gemeinsam beschließen sie,
an Sandorfs Vermögen zu gelangen. Sandorf hat nämlich über zwei
Millionen, die er für die Unterstützung des Aufstands nutzen will, beim
Bankier Toronthal hinterlegt. Toronthal, inzwischen zahlungsunfähig,
will das Geld ebenfalls zur Deckung seiner Schulden nutzen. Gemeinsam
gelingt es ihnen Sandorf und seine Helfer, Graf Stephan Bathory und
Graf Ladislaus Zathmar, an die österreichischen Polizei zu verraten.
Teil
2
Die
Drei werden nach Istrien (nördliches Kroatien) zum Kastell Pisino (das
ist die italienische Bezeichnung des istrischen Ortes Pazin,
österreichisch / deutsch auch unter Mitterburg bekannt) verschleppt und
in einem Schnellverfahren zum Tode verurteilt. Barthory und Sandorf
gelingt die Flucht aus dem Kastell und der nahegelegenen Foiba zum Ufer
der Adria. Aber auch dort gibt es Verräter. Während der Fischer Andrea
Ferrato die beiden mit Hilfe seines Bootes nach Italien bringen will,
holt der missgünstige Carpena die Polizeibüttel. Carpena der sich
jahrelang vergebnlich um Ferratos Tochter Maria bemüht hat, kann so
seinen Frust und die Gier auf die ausgeschriebene Belohnung stillen.
Den herbeigerufenen Polizisten gelingt es im Schusswechsel Barthory zu
verwunden, um ihn dann zurück nach Pisano zu bringen. Noch am gleichen
Tage wird er gemeinsam mit Zahtmar erschossen.
Sandorfs
Flucht geht jetzt in Richtung Ungarn. Unterwegs lernt er die
französischen Gaukler Matifou und Pescade kennen, die ihm Versteck und
Transport als Hilfe gewähren. So gelangt er bis zu seinem heimatlichen
Schloss. Sich von den Helfern trennend sucht er nach seiner Tochter.
Sein Verwalter muss ihn aber Schlimmes mitteilen: Die Hälfte seines
Besitzes ist beschlagnahmt, die andere Hälfte ist unter
Zwangsverwaltung und seit kurzem gilt seine zweijährige Tochter als
vermisst. Gerade der letzte Schlag bringt Sandorf zur Verzweiflung.
Völlig aufgelöst und verwirrt verlässt er das Anwesen, wird aber sofort
von den Häschern verfolgt. Im Kesseltreiben gelingt es ihn zu fassen
und er soll wieder zu einem Gefängnis an die Küste gebracht werden (was
rein logistisch / geografisch von Ungarn aus gesehen nur als
notwendiger „Drehbucheinfall“ gewertet werden muss). Der so wieder
eingefangene Sandorf kann sich auf einem Pferd gefesselt auf diesem
Transport befreien. Als er in das Meer springt, wird ihm eifrig
hinterhergeschossen – offensichtlich wurde er getötet.
Inzwischen
sind fünfzehn Jahre vergangen, die Ereignisse sind verblasst.
Die Familie Toronthal ist schon kurz nach den Ereignissen in Triest
nach Ragusa in Dalmatien umgezogen, vielleicht hoffend, die
Geschehnisse zu vergessen oder um einfach von der Vegangenheit nicht
eingeholt zu werden. Der Bankier kann mit dem illegal erworbenen Geld
ein neues Bankhaus eröffnen und Sarcany genießt ebenfalls Freiheit und
Reichtum. Er trennt sich von Toronthal für eine längere Zeit, nicht
ohne vorher noch einen geheimgehaltenen Deal zu vereinbaren.
Überraschender Weise haben auch die Witwe Clara Bathory und ihr Sohn
Peter (öfters im Film auch Pierre genannt) sich Ragusa als neuen
Wohnsitz ausgewählt. Es kommt wie es kommen muss: Die Tochter
Toronthals, die schöne Sava, lernt bei einem Kutschunfall Peter, den
Sohn des hingerichteten Bathory, kennen. Die Liebe zwischen Beiden
entflammt.
Ragusa muss eine besondere
Anziehungskraft ausüben, denn auch die uns schon bekannten Gaukler
Pescade und Matifou gastieren jetzt hier. Da läuft in den Hafen eine
unbekannte Jacht mit fremdartig wirkender Besatzung ein. Es handelt
sich um die „Savalena“, mit dem Eigner Doktor Antekirrt an Bord.
Dieser, im Film oft als Stutzer oder Dandytyp kostümiert, erscheint den
Einheimischen als geheimnisvoller Fremder. Antekirrt soll ein berühmter
Arzt im Orient gewesen sein. Der Zuschauer hat aber bereits unter der
Verkleidung den Grafen Sandorf erkannt.
3.
Teil
Doktor
Antekirrt sehen wir jetzt in seiner selbsternannten Rolle als den
Rächer der verratenen ungarischen Patrioten. Langsam aber sicher
erkundigt er sich über seine alten Gegner, überall spinnt er seine
Fäden. Ist schon der originale Verne-Roman eine Homage an Dumas’
„Grafen von Monte Christo“, nimmt die inhaltliche Umsetzung im Film
geradezu adaptiven Charakter in den Bilder an. Irgendwie schleicht sich
beim Betrachter die Meinung ein: „... irgendwo habe ich das doch schon
gesehen?“
Um
Unterstützung zu erhalten, nimmt Sandorf / Antekirtt die beiden Gaukler
Pescade und Matifou in seine Dienste. Zeitgleich mit ihnen lernt der
Zuschauer neben der schönen Dampfjacht „Savalena“ auch die Boote
„Electric“ kennen, die der geheimnisvolle mobile Stützpunkt Antekirtts
sind. Wozu sie eigentlich dienen bleibt dem Filmbetrachter etwas
verborgen. Hat man bisher in der filmischen Umsetzung durch eine gute
Auswahl jugoslawischer Küstenimpressionen ein stimmungsvolles Ambiente
geschaffen, so ist die Gestaltung der „Electric“ regelrecht als
enttäuschend anzusehen. Aber davon später, kommen wir zum weiteren
Handlungsfaden...
Antekirtt
hat inzwischen Kontakt zu den Bathory’s aufgenommen, wollte er doch der
Witwe Hilfe zukommen lassen. Die sich anbahnenden Liebesbeziehung von
Peter und Sava will er stören, möchte er doch nicht, dass der Sohn
seines Freundes sich mit der Tochter seines Feindes liiert. Aber es
gibt noch andere die die Beziehung nicht wollen: Sarcany ist zurück und
er fordert von Silas Toronthal die Hand dessen Tochter, denn dies war
der damals eingefädelte Deal zwischen den Beiden. Eine Hochzeit würde
ihn an das Vermögen Savas binden. Mit seiner Autorität als Vater will
Toronthal die Hairat durchsetzen. Für den eigentlich liebenden Peter
bricht eine Welt zusammen. Kurz darauf wird er mit einem Messer in der
Brust im Hafenviertel gefunden. Offensichtlich hat er einen
Selbstmordversuch unternommen. An seinem Sterbebett wird auch Doktor
Antekirtt gerufen. Er kann jedoch nur noch den Tod feststellen.... Als
an den folgenden Tagen bei den Toronthals die Hochzeitsvorbereitungen
laufen, wird zeitgleich Peter beerdigt. Als Sava dies erfährt, bekommt
sie einen Schwächeanfall, die Hochzeit wird verschoben. Als wiederum
Frau Toronthal durch Zufall erfährt, dass der junge Barthory einem
Mordanschlag Sacarnys zum Opfer fiel, begeht sie Selbstmord da sie
keinen Ausweg mehr sieht, sich von den Machenschaften ihres Mannes zu
trennen. Kurz vor ihrem Freitod schreibt sie noch einen Brief an die
Witwe Barthory, um ihr Gewissen zu entlasten. Nach Genesung und Trauer
von Sava soll nun die Hochzeit mit Sarcany vollzogen werden.
Jetzt gibt es eine Überraschung:
Durch seine „übernatürlichen hypnotischen Kräfte“ hatte Antekirrt den
sterbenden Peter in eine Starre versetzt und er konnte ihn später aus
seinem Sarg befreien. Gemeinsam reisen sie mir der „Savalena“ zu seiner
Insel Antekirtta. Hier weist er Peter in seine Geheimnisse ein. Dadurch
das er die Tochter eines reichen Maharradschas heilte, fiel ihm dessen
halbes Vermögen zu. Hier auf seiner Insel arbeitete er
wissenschaftlich, wobei er vor allem mit den Erscheinungen und den
Wirkungen der Elektrizität experimentierte. Die recht futuristisch
gestalteten „Pappkulissen“, wollen aber nicht so recht den Zuschauer
überzeugen. Die offensichtlich in Anlehnung an „Herrscher
einer versunkenen Welt“ gestalteten Kulissen sind aber im
Sinne des ursprünglichen Buches ein Stilbruch.
4.
Teil
Das
Finale naht. Wir befinden uns im Jahre 1874 auf der der Insel
Antekirtta. Das Herz Peters ist im fernen Ragusa bei Sava. Jetzt macht
ihm Antekirrt klar, dass Sava die Tochter eines Verräters ist. Das kann
Peter nicht verstehen: „Warum müssen Kinder für die Fehler ihrer Eltern
bezahlen?“
In
Ragusa macht Toronthal zwischenzeitlich nochmals Druck auf Sava. Doch
diese weigert sich, zumal sie erfahren hat, dass sie nicht die
leibliche Tochter Toronthals ist. Dies hat sie einer Beichte ihrer
verstorbenen Mutter entnommen. Antekirrt will jetzt nach Ragusa um
seine Feinde zu bestraffen. Er ahnt noch nicht, was die Zuschauer schon
erahnt haben: Das Sava seine ehemals entführte Tochter und Erbin ist.
Dies ist auch der eigentliche Grund der geplanten Verehehlichung mit
Sarcany, denn dieser will das noch der Erbin zustehende halben
Sandorfschen Vermögen haben. Sarcany und Toronthal fliehen mit Sava im
Schlepptau, um den Verfolgungen Antekirtts zu entgehen. Diesen haben
sie aus nicht näher erläuterten Gründen als ihren Feind identifiziert.
Antekirrt
der widerum via Malta die Verfolgung aufnimmt, trifft dort (welch ein
Zufall) Maria Ferrato und dessen Bruder, Waisen des damals durch Verrat
getöteten Fischers. Am gleichen Ort sind auch (noch ein Zufall) die
anderen „Bösewichte“: Der Verräter Carpena und der Mörder Carlo Zirone.
Mit Hilfe des „undercover“ arbeitenden Pescade kann die Spur weiter
nach Marokko verfolgt werden. In einer grandiosen Verfolgungsjagd kann
Peter seine Sava befreien und alle Schurken werden gefangen genommen.
Auf der Insel Antekirrta recht theatralisch in Eisenkäfige in einer
verminten Höhle gefangen genommen, harren sie dem Urteil Antekirtts /
Sandorfs. Dieser lässt sich von allen beteiligten „Guten“ zur
Begnadigung der „Bösen“ umstimmen, als bei einem Befreiungsversuch der
Verbrecher die Höhle der Gefangenen in die Luft gesprengt wird.
Schlussklappe: Graf Sandorf will mit seinem vollgetankten Schnellboot
„Electric“ eine weite Reise antreten ....
Mein
persönliches Resümee: Vier Teile im abendfüllenden Format
bieten genügend Raum um Intrigen und Ränkespiele verwirrend
auszurollen. Das sehr stark polarisiert wurde, denn die gute oder die
schlechte Seite wurde jeweils sehr stark überzeichnet, ist vielleicht
dem damaligen Zeitgeschmack oder der Zielgruppe „Kinder und
Jugendliche“ geschuldet. Trotz guter und passender Besetzung der
Rollen, stimmigen Kostümen und eindrucksvollen Kulissen, ist der Film
aber nicht aus „einem Guss“. Besonders weh taten mir die an Laienfilme
erinnernden Tricksequenzen. Hier hat man nicht mal B-Movie-Format
erreicht. Die zu klein geratenen Pappmodelle der Schiffe für
Totalaufnahmen, die ohne Gespür gestalteten Boote „Electric“, die im
Film übrigens tauchfähig waren, oder das in den Film hinein
retuschierte Bild des Sandorf’schen Schlosses, sind einfach Stilbrüche.
Das dann auch noch eine Art „übersinnliche“ Komponente durch die
Willensbeeinflussung Sandorfs auf Tiere und Menschen hineinkomponiert
wurde, war dem Stoff auch nicht gerade dienlich. Trotz dieser
Einschränkungen fühlte ich mich gut unterhalten und ein bisschen Wehmut
bleibt auch an vergangene Tage: Warum finden sich heutzutage nicht
wieder Fernseh- oder Filmgesellschaften, die ähnliche Projekte
realisieren?
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