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Collection Fehrmann Jules Vernes „Voyages extraordinaires"- Band VE 5: Die Kinder des Kapitän Grant - VERFILMUNGEN © Film & Bilder: Studio MOSFILM, Russland |
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Bild unten: Eine russische VHS-Version
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Die Kinder des Kapitäns Grant: Verfilmung SU 1936 Originaltitel: „Deti
kapitana Granta“( Дети капитана
Гранта ); Studio Mosfilm
UdSSR / CCCP 1936; Titel in USA 1939: „Capt. Grant's
Family“ und „Captain Grant's Children; Länge:
85 Minuten; Regie: W. Schurawlew (in einigen Datenbanken werden
auch die Namen David Gutman und Vladimir Vajnshtok angegeben)
Wassili Schurawlew (auch Schurawlow, original: Журавлёв)
führte auch im Film
Darsteller (deutsche / englische / russische Schreibweise für Recherchen): Nikolai Scherkassow (Nikolai Cherkasov / Н. Черкасов) als Jacques Paganel, Jakow Segel (Yakov Segel / Я. Сегель) als Robert Grant; Olga Basanowa (Olga Bazarova / О. Базанова) als Mary Grant, Nikolai Witotow (Nikolai Vitovtov) als Lord Edward Glenarvan), Maria Strelkowa (Mariya Strelkova) als Elena Glenarvan, Michail Romanow (Mikhail Romanov) Als Kapitän John Mangles, David Gutman (David Gutman) als Major Mac Nabs, Iwan Schuwelew (Ivan Chuvelev) als Ayrton / Ayerton, Juri Jurew (Yuri Yuryev) als Kapitän Grant u.v.a.
Die Jacht >Duncan< der Glenarvans macht seine Jungfernfahrt, da kreuzt ein Hai das Fahrwasser. Den Matrosen gelingt es diesen zu erlegen und aus dem Magen des Tieres kommt eine Flaschenpost zum Vorschein. (Links im Bild sehen wir Lady Glenarvan, Lord Glenarvan und Major Mac Nabs bei der Auswertung des Fundes.). Sie enthält den Hilferuf der gestrandeten Mannschaft des Seglers >Britannia< unter Kapitän Grant. Nach der vermeintlichen Entschlüsselung der Fragmente der Flaschenpost begibt sich Lord Glenarvan zur britischen Admiralität, um eine offizielle Suchaktion nach den Verschollenen zu initiieren. Abgewiesen kehrt er auf seinen Landsitz zurück. Dort wird er aber nicht nur von seiner Frau begrüßt, auch die Kinder Kapitäns Grants haben sich eingefunden, durch einen Zeitungsartikel informiert. Glenarvan beschließt die Suche nach Grant selbst zu finanzieren und alle machen sich gemeinsam mit der >Duncan< auf den Weg nach Patagonien, welches der Aufenthaltsort Grants zu sein scheint.
Durch den Schuss des wackeren Indianers Talcave wird Robert befreit und gemeinsam geht es weiter in Richtung Küste. Den sintflutartigen Regenfällen und der nachfolgenden Flutwelle entkommen die Helden durch Flucht auf einen Riesenbaum. Selbst die im Roman vorhandenen Krokodile und der Blitzeinschlag waren wieder zu sehen. Bei diesem Aufenthalt kommt Paganel der Gedanke, dass die Suche eigentlich in Australien durchgeführt werden muss, denn auch so lassen sich die Fragmente der Flaschenpost deuten. Die Reisenden erreichen die Küste um sich dort von Talcave zu verabschieden und kehren mit der Botschaft eines neuen Reiseziels an Bord der >Duncan< zurück. Dort hat übrigens inzwischen John Mangles „ein Auge auf Mary Grant geworfen“.
Kurz darauf kommt es in der Nacht zum „Happy End a la Jules Verne“: Die Kinder hören Rufe auf hoher See! (siehe Bild oben, Mary und Robert an der Reeling). Es muss ihr Vater sein! Kurz darauf fällt man sich in die Arme – Kapitän Grant hatte sich mit einem kleinen Boot und den Resten seiner Crew dem Schiff genähert. Hier an der nahen Küste war sein wirklicher Aufenthaltsort. Resümee: Eine wirklich gelungene Verfilmung, zu schade in den Filmarchiven zu schlummern. Leider ist der Film aus meiner Kenntnis nur in der Originalversion als Kaufexemplar (DVD/VHS) erhältlich. Sehr überzeugend sind auch die Details: Sorgsam ausgewählte Filmkulissen und Naturschauplätze, Originalsprachige Dokumente (Seekarten, Schiffsbeschriftungen, Nachrichten in englisch) und klar herausgearbeitete Charaktere. Und eine raffinierte Kameraführung (Totale, Schwenks aus der „Froschperspektive“ bei Reiteraufnahmen, Filmaufnahmen aus dem Innern des fahrenden Planwagens, Blicke von der Mastspitze an Deck der >Duncan< usw. ) rundet das Ganze ab. |
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Hinweis: Beschrieben werden nur in meiner Sammlung befindliche Bücher und Verfilmungen. |
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Copyright © Andreas Fehrmann – 10/04, update 18. Juli 2008