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Hintergrundinformationen & Quellen zu Jules Verne |
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Wer sich
neben den von mir angebotenen
Alle Quellen sind chronologisch sortiert, alle Registratur-Nummern /xxxx/ beziehen sich auf die Erfassung in der Collection Fehrmann |
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QUELLE /5503/ Zur sehr frühen Sekundärliteratur gehört das Buch „Julius Verne und sein Werk – Des großen Romantikers Leben, Werke und Nachfolger“. Dieses Buch, 1909 im A. Hartleben's Verlag Wien und Leipzig von Dr. Max Popp publiziert, hat etwas zwiespältige Gefühle in mir hinterlassen. Zuerst vereinnahmt er Verne „...Der große französische Romantiker ist so völlig der unsere geworden, daß wir mit vollem Recht ihn Julius Verne nennen dürfen, ganz als wäre er ein Deutscher von Geburt....“), dann stellt er uns Vernes Leben und seine Werke vor, um dann aber im letzten Teil des Buches über 35 Seiten von „Vernes Nachfolger“ zu sprechen. Dort listet er ungeniert viele Autoren der Genre „Romane und Erzählungen aus der Naturgeschichte“ und des „wissenschaftlich - phantastischen Romans“ (SCIFI) auf, die er als Nachahmer und Nachfolger Vernes bezeichnet. Unabhängig davon hat er aus der Sicht des „erst vor kurzem Erlebten“ eine interessante Verne - Biographie geschrieben. Ergänzt wird das Ganze von insgesamt 23 Abbildungen. Seine Bibliographie versucht eine erste Klassifizierung (angelehnt an Ch. Lemire) des literarischen Schaffens Vernes vorzunehmen. Die Voyages Extraordinaires listet er unter der Rubrik „III. Wissenschaftliche Romane“ auf. Dabei hat er (aufgrund der erst später bekannten Aktivitäten des Verne Sohns Michel) keine Differenzierung der „echten Jules Verne“ von den nach dessen Tode noch publizierten „Nachläufern“ vorgenommen. Also Vorsicht bei der Auswertung der Übersichten. Die Listung ist für Sammler der Hartleben's Ausgaben interessant, da sie durch Querverweise eine Hartleben's Editionsübersicht ist. Unterhaltsam sind Popp's Betrachtungen zu den Hintergründen der Bücher und zum technischen oder geographischen Bezug in der damaligen Praxis. Dr. Max Popp: Julius Verne und sein Werk 1909 © Fabri Verlag Ulm für die Ausgabe als Faksimile Reprint 1999 - ISBN 3-931997-08-1 |
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QUELLE /5511/: Franz Born: „Der Mann der die Zukunft erfand“ - - Franz Born nimmt die Biographie Jules Vernes als Hintergrund, um dann aus den „Voyages Extraordinaires“ die Ideen und „Schöpfungen“ an der wissenschaftlich-technischen Realität der nachfolgenden Jahrzehnte bis zur Zeit seiner eigenen Veröffentlichung zu spiegeln. Dabei wird nach meinem Geschmack das Wort „Erfindung“ und „erfand“ zu oft genutzt. Verne als Seher aller technischen Entwicklungen? Doch wohl kaum. Der Titel des Buches schien Programm zu sein, so wurden viele technische Entwicklungen dem Literaten zu geschrieben, obwohl dieser ja selbst von sich behauptete, nie etwas erfunden zu haben – er schmückte nur vorhandene Entwicklungstrends weiter aus. Interessant bei Born ist der Nachweis der prägenden Wirkung der Bücher Vernes bei vielen Forschern und Technikern. Gerade diese Beispiele und Zitate machen aus meiner Sicht den Wert des Buches aus. Franz Born: Der Mann der die Zukunft erfand © 1960 by Markus-Verlag Eupen |
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QUELLE /5510/: Diese Biographie nimmt eine besondere Stellung ein: Der Autor Jean Jules-Verne ist der dritte Sohn von Michel Verne, dem einzigsten Sohn Jules Vernes. Sein Großvater Jules Verne starb als er zwölf war. Das Buch besticht neben der Chronologie der Ereignisse im Leben Jules Vernes besonders durch seine emotionale Beschreibung des familiären und schöpferischen Umfeldes. Dabei ist neben der Reihung der Fakten eine Wertung bestimmter Vorgänge in der Familie Verne herauszulesen. Die Gliederung des Buches ist rein chronologisch in übersichtliche „Kurz-Zeiträume“ vorgenommen worden. Dies hat den Vorteil, dass man zielgerichtet zu bestimmten Vorgängen und Bucherscheinungen nachlesen kann. Auch der im Anhang befindliche Index ist angenehm anders: Nicht nur das Personen in Klammern mit Bezug erfasst wurden (z.B. Verne, Maurice (son of Paul), bei umfangreicheren Vorkommen im Text, ist der Index zum Suchbegriff mit Gliederungspunkten versehen. Das Bildmaterial umfasst neben einigen Reproduktionen von Originalillustrationen aus Verne Büchern auch weniger bekannte Bilder von Personen, die in Bezug zu Jules Verne stehen. Jean Jules-Verne: Jules Verne; Orginally published as Jules Verne by Jean Jules-Verne © 1973, Librairie Hachette; Translation © 1976 Macdonald and Jane's London, and Taplinger Publishing Co., Inc., New York; First published in Great Britain in 1976 by Macdonald and Jane's Publishers Limited London; ISBN 0 356 08196 6 (Bemerkung: Via WEB antiquarisch erworben London 11/03) |
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QUELLE /5514/: Das reich illustrierte „Jules Verne Handbuch“ (Jules Verne Companion) von Peter Haining ist ein Panoptikum unterschiedlichster Betrachtungsweisen zu Jules Verne. So vereint sein Buch seine eigenen Beiträge zum Werk Vernes und die anderer Autoren, in unterschiedlichster Sichtweise. Aufmerksamkeit wird den Themen der technischen Lösungen, besonders dem Kapitel Raumfahrt gewidmet, genauso wie dem privaten Umfeld Vernes. Passend dazu biographische Hinweise und im Anhang eine Bibliographie der verfügbaren englischen Titel. Wir finden weiterhin spezielle Beiträge zu bestimmten Büchern, aber auch Verne selbst „kommt zu Wort“: So zum Beispiel in einem Artikel Vernes über Edgar Allan Poe oder in der kompletten englischen Version der Kurzgeschichte „Ein Tag im Leben eines amerikanischen Journalisten im Jahre 2889“. Dies ist ein Buch, dem man den Spaß am „Machen“ ansieht. Ich würde es als „Fanbuch“ einstufen wollen, nicht zu letzt durch die üppige Ausstattung mit alten Originalstichen, passenden Bildern aus Filmszenen sowie vielen ergänzenden Bildern und Zeitungsartikeln. Peter Haining: Jules Verne Companion © 1978 by Peter Haining and Pictorial Presentations; 1st published 1978 by Souvenir Press Ltd. London; ISBN 0-62367-2 |
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© Thomas Ostwald: Jules Verne – Leben und Werk; 2. Auflage Verlag A. Graff 1982; ISBN 3-87273-025-8. Dieses Buch ist zur Zeit nur antiquarisch erhältlich. Aufgrund der offensichtlich kleinen Auflage ist ein Erwerb dieser Version erschwert. |
QUELLE /5504/: Der bereits in Quelle CF /5502/ Punkt (4) genannte Thomas Ostwald veröffentlichte erstmals 1978 sein Buch über das Leben und Wirken Jules Vernes. In seinem Vorwort nimmt er auf den frühen Max Popp Bezug (siehe Quelle /3/) und stellt dabei fest, dass seitdem nicht viel an deutschsprachiger Sekundärliteratur zu unserem Thema erschienen ist. In seiner Art der Darstellung ist Ostwald dem Verne-Leser bestimmt angenehm, denn er legt seine Gedanken und „Erlebnisse“ mit den Büchern Vernes in erzählerischer Form vor. Der Inhalt gliedert sich in folgende Kapitel, die gleichzeitig den Inhalt kurz beschreiben: I. Jugendzeit, II. Börsenmakler und Poet, III. Erfolge mit seinen Romanideen, IV. Zum Mond, unter die Meere und rund um die Erde, V. Leben und Schaffen in Amiens, VI. Humorist, Abenteurer und Seefahrer, VII. Im Zenit des Lebens – 50 Jahre jung, VIII. Nicht nur Zukunftsmusik – Abenteuer in Afrika, Griechenland und Ungarn, IX. Großartiges Schaffen, auch noch im Alter, X. Das Ende eines erfüllten Lebens, XI. Werke nach Jules Vernes Tod und XII. Kleinere Arbeiten Jules Vernes. Ergänzt wird das reich illustrierte Buch mit den Abschnitten: Gedanken zur Geschichte des Phantastischen Reiseromans bis Jules Verne, einer Bibliographie, einer Zeittafel (mit historischen Querverweisen), den Quellenangaben und einem Namen- und Ortsverzeichnis.
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Ausgabe links: Peter Costello: Jules Verne – Inventor of Science Fiction; CharlesScribner's Sons New York 1978; ISBN 0-684-15824-8 Ausgabe rechts: Deutschsprachige Version CF /5528/: Peter Costello: Jules Verne - Der Erfinder der Science-Fiction Qalander Verlag Aalen ca. 2000 (nicht angegeben) ISBN 39-22121-09-8 |
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QUELLE /5501/: „Jules Verne“ von Volker Dehs. Dies Buch erschien in der Reihe „rowohlts monographien“. Volker Dehs ist
Mitglied des Vorstandes der Sociéte Jules Verne, Paris
und des Centre de Documentation Jules Verne, Amiens. Er
publiziert umfangreich über Jules Verne. Ihr findet ihn
auch als Mitautor der „
Volker Dehs: Jules Verne © Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH 1986, 1988, 2000, 2005, Reinbek bei Hamburg; ISBN 3 499 50358 1 (Registratur Collection Fehrmann /5501/ für 3. Auflage 2000 und /5525/ für 4. Aufl. 07/2005, Foto im Text: Volker Dehs, © Fehrmann 2005) |
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QUELLE /5521/: Das Buch „Jules Verne – Eine Einführung“ von Friedrich Wolfzettel ist eine flüssig zu lesende „Biographie“, die sich nicht streng an eine Chronologie ausrichtet, denn eigentlich ist es mehr als eine Biographie. Als inhaltliche Orientierung des Buches dienen nämlich Schaffensphasen oder thematische Fragen. Dazu gehören: „Die Welt als Schauspiel und Fiktion“ (Die Bedeutung des Frühwerkes), „Reise, Wissenschaft und Abenteuer im Roman“ (Die Problematik der Entdeckungsreise), „Rätsel und Suche: Der Roman als Kryptogramm“ (Deutungen aus seinem Werk), „Der moderne Robinson: Zwischen Abenteuerroman und Gesellschaftsutopie“ und die Thematik „Freiheit, Macht und Maschine: Eigenart und Funktion der Verneschen Science-Fiction“. Die Anlagen sind etwas anders als gewohnt: So ist die Bibliographie nicht nur eine Quellenlistung – Wolfzettel wertet auch die Quellen und gibt zielgerichtete Hinweise zum Quellenstudium. Die anschließende Chronologie der Voyages Extraordinaires, hält allerdings keiner kritischen Betrachtung stand. So sind nicht nur die zum Zyklus gehörenden Werke, sonder auch die Kurzgeschichtensammlungen und die von Michel Verne verfassten oder stark überarbeiteten Romane enthalten. Letzte Anlage ist eine Kurzbiographie Vernes. Friedrich Wolfzettel: Jules Verne – Eine Einführung © 1988 Artemis Verlag München und Zürich, Verlagsort München. ISBN 3-7608-1336-4 |
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Jean-Paul Dekiss: Jules Verne - Le Rêve Du Progrés © Gallimard 1991 Numéro d'édition: 132288; Ausgabe 2004; ISBN 2-07-053168-6 (Foto im Text: Jean-Paul Dekiss, © Fehrmann 2005) |
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QUELLE /5502/: Das „Jules Verne Handbuch“, herausgegeben von Heinrich Pleticha hat eine Sonderstellung. Es wurde als Abschluss einer Neuauflage ausgewählter Werke Vernes im Erscheinungsbild des Verlages A. Hartleben, durch eine Buchgemeinschaft geschaffen. Aus diesem Grunde ist es nicht regulär über den freien Buchhandel beziehbar gewesen. Folgende Themen werden behandelt: (1) Durch Heinrich Pleticha: „Abenteuerliche Reisen zum Mond und anderswohin“ – Das Werk Jules Vernes gestern und heute. Neben einer Betrachtung des Gesamtschaffens Vernes wird hier vor allem auch die Verbreitung der deutschsprachigen Verne-Ausgaben, besonders gespiegelt am Verlag Hartleben, dargestellt. (2) Durch Volker Dehs: „Die Lebensreise des Monsieurs Verne“ – Das Leben und Schaffen Jules Vernes. Volker Dehs gibt einen interessanten Einblick in die Lebensgeschichte Vernes. Kleines Manko: Keine Quellenverweise. (3) Durch Volker Dehs wird in einer Übersetzung aus dem Amerikanischen Jules Vernes eigener Lebensbericht „Der große Verdruss meines Lebens“ vorgestellt. Um es vorweg zu nehmen, Vernes Aussage lautete im Interview: „Der große Verdruss meines Lebens besteht darin, dass ich keinen Platz in der französischen Literatur gefunden habe.“. (4) Thomas Ostwald gibt in seiner Darstellung „Was auf den Reisen geschah“ einen inhaltlichen Überblick der Romane Vernes. (5) Dann erfolgt Volker Dehs Beitrag „Die Reisenden und andere Leute“ – ein kleines Personenlexikon der Hauptfiguren. (6) Hans Ries stellt den Werdegang und die Schöpfer der Originalillustratoren der Romane unter dem Titel „Der Triumph des Holzstichs“ vor. (7) Unter dem Titel „Vision und Realität“ betrachtet Siegfried Augustin das Thema Verne und die Technik. (8) Ronald M. Hahn setzt sich im Kapitel „Das Abenteuer auf Leinwand und Bildschirm“ mit der Umsetzung der Vernewerke in Film und Fernsehen auseinander. Dieser Abschnitt hätte aufgrund der Popularität des Themas umfangreicher sein können. (9) Hans-Joachim Neumann ergänzt durch ein kleines Filmlexikon „Filmographie Jules Verne“, das Thema. Diese Darstellung ist sehr fragmentarisch (keine inhaltlichen Details, Aussagen zur Werktreue, Umfang des Werkes etc.). (10) Durch Wolfgang Thadewald wird eine „Auswahlbibliographie“ der Werke Vernes vorgestellt. Dabei wird nicht differenziert, welche Werke von Michel Verne komplett- oder mit-“bearbeitet“ wurden. Die Abhandlungen werden abgerundet durch Angaben zu deutschsprachigen Verlagskollektionen und durch ein Titelverzeichnis der deutschsprachigen Reihe der Verne Werke des Hartleben Verlages. Ausgabe für die Bertelsmann Club GmbH, Gütersloh; die Buchgemein-schaft Donauland Kremayr und Scheriau, Wien; den Deutschen Bücherbund, Stuttgart und die ange-schlossenen Buchgemeinschaften. © Copyright 1992 Edition Stuttgart im VS Verlagshaus Stuttgart GmbH. Buch Nummer 05950 1. |
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QUELLE /5506/: Dieses Werk des anerkannten Verne-Forschers Daniel Compère ist leider nicht als deutschsprachige Ausgabe erhältlich. Compère macht den Leser mit der Gesamtheit des Werkes von Verne bekannt, wobei er dabei die historische Einordnung, den Einfluss anderer Autoren auf Verne, Besonderheiten des Schaffens und viele analytische Ergebnisse vorstellt. Unter anderem beschreibt er die „Bausteine“ des Werkes: Außergewöhnliche Ereignisse, wiederkehrende Themen (Maschinen / Technik, Reisen) sowie Typen von Personen. Betrachtungsweisen sind weiterhin die Themen Bildung, Abenteuer, Phantasie und Humor, sowie eine umfassende Analyse der Stilistik Vernes. Ergänzt wird das Buch durch eine Bibliographie der Romane und Kurzgeschichten (chronologisch geordnet); einer Bibliographie ausgewählter Sekundärliteratur und einer Filmographie. Letztgenannte ist nach Werken geordnet, mit Hinweisen zu den jeweiligen Verfilmungen (chronologisch). Abschluss findet das Buch mit einer kurzen Chronologie zum Leben Vernes. Daniel Compére: Jules Verne – Parcours d'une œuvre © 1996, ENCRAGE, Amiens; ISBN 2-906389-72-2 (Bemerkung: Erworben im Internet-Buchhandel 02/03 in Frankreich) |
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QUELLE /5509/: Die vorliegende Biographie von Herbert R. Lottman nennt sich nicht umsonst im Untertitel „Eine Erforschungsbiographie“, denn es ist eine wissenschaftlich fundierte und als nachzuvollziehendes Sachbuch aufgebaute Publikation. Das 366 Seiten starke Werk ist in seiner Art der Darstellung und dem Umfang von zusammengetragenen Fakten und Materialien schon recht beeindruckend. Der systematische Aufbau lehnt sich, wie sollte es anders sein, an den Lebenszyklus Vernes an. Wie es bei solchen Ausarbeitungen erwartet wird, werden Aussagen, Fakten und Hintergründe von im Anhang zusammengefassten Fußnoten detailliert untersetzt. Das eingefügte Bildmaterial ist für Leser unterschiedlichster Vernepublikationen nicht überraschend, man trifft viele „alte Bekannte“ (Bildmotive) wieder. Nicht unerwähnt bleiben darf das übersichtliche Inhaltsverzeichnis und das umfangreiche Register (Wie oft versuche ich Textpassagen in bestimmten Werken wiederzufinden!). Die qualitativ fundierte Arbeit ist offensichtlich das Ergebnis eines erfahrenen Autors von Biographien, der gleichzeitig eine besondere Beziehung zur französischen Geschichte hat. © 1997, Lottmann, Herbert R., St. Martin's Press New York, USA, ISBN 0-312-14636-1 (Bemerkung: Antiquarisch erworben London 08/03) |
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Tom Streissguth: Science Fiction Pioneer © 2001 Carolrhoda Books, Inc. Minneapolis USA; ISBN 1-57505-440-x (Bemerkung: Erworben im Internet-Buchhandel 04/03 in USA) |
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QUELLE /5508/: Der erfahrene Biograph William Schoell (der auch schon die Lebensgeschichte von H.P. Lovecroft und Edgar Allan Poe veröffentlichte) bietet eine professionelle Verne-Biographie an. Neben vielen bekannten Bildmotiven sind auch einige weniger publizierte dabei. Ergänzt wird da Buch durch eine Übersicht der Hauptwerke Vernes, einer Übersicht genutzter Quellen in Referenz zum Text, eine Bibliographie amerikanischer Verne-Sekundärliteratur und einem Register. Das Buch ist flüssig geschrieben ohne sonst übliche Zitatemarkierungen und Fussnoten (Quellverweise im Anhang). Schön herausgearbeitet ist der Versuch des jungen Verne Schiffsjunge zu werden. Beim Lesen der weiteren Lebensetappen hatte ich allerdings den Eindruck, dass mir alles ziemlich bekannt vorkam, da mehr oder weniger nur die Fakten gereiht wurden. Irgendwie fehlte mir die persönliche Note Schoells. Da einige Zusammenhänge nicht klar rüber kamen (Beispiel: Laut Autor wurden die Reisenotizen Vernes der Schottlandreise mit seinem Freund Higard nie veröffentlicht, was aber Anfang der 90er Jahre mit „Reise mit Hindernissen“ geschah), vermute ich, dass Schoell nicht unbedingt ein absoluter Verne Spezialist ist. Dies bedeutet aber keinen Abstrich an das lesenswerte Buch. William Schoell: The Story of Jules Verne © 2002 MORGAN REYNOLDS Publishing, Inc. Greensboro USA; ISBN 1-883846-92-7 (Bemerkung: Erworben im Internet-Buchhandel 06/03 in USA) |
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© Schriftenreihe und Materialien der Phantastischen Bibliothek Wetzlar; Herausgegeben von Thomas Le Blanc; Band 63: Volker Dehs: Bibliographischer Führer durch die Jules-Verne-Forschung 1872 – 2001; Verlag: Förderkreis Phantastik in Wetzlar e.V., Wetzlar, 1. Auflage / 500 / Juni 2002 (Foto im Text: Volker Dehs, © Fehrmann 2005) |
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QUELLE /5517/: Dieses Buch über Jules Verne hat eine Sonderstellung: Der Leser bekommt als eine Art „FAQ“ die häufigst gestellten Fragen zu Verne beantwortet. Claude Tillier hat unter Mitwirkung von Jean-Paul Dekiss und Piero Gondolo de la Riva (einem der größten Sammler von Schriften, Dokumentationen, Büchern u.a. von und über Verne) eine übersichtliches und knapp gehaltene Publikation geschaffen. Neben Fragen zur Biographie werden unterschiedlichste Gesichtspunkte des Werkes Vernes, zu seinem Verleger, aber auch zur Buchgestaltung und zum sonstigen Schaffen beantwortet.
Claude Tillier: Jules Verne en 100 questions © Éditions Du Centre Internation Jules Verne, Amiens, 2004; Claude Tillier Mit Mitarbeit von Jean-Paul Dekiss (Bild links im Text) und Piero Gondolo de la Riva (Bild rechts im Text); ISSN: 12890-9136; ISBN: 2-901811-29-9; franz. sprachige Ausgabe - (Fotos © Fehrmann 2005)
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Wolfgang Thadewald (Herausg.): Jules Verne - Digitale Bibliothek im Verlag der Directmedia Publishing GmbH, 11/2004, ISBN 3-89853-505-3 (Foto rechts: Wolfgang Thadewald – © Fehrmann 03/2008) |
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QUELLE /5518/: „Le monde selon Jules Verne“ (frei: Die Welt nach Jules Verne) ist eines der typischen Werke, die zum 100. Todestag Vernes auf den Markt kamen: Reich bebildert (außer im Anhang) auf jeder Seite, wird kurzweilig und zugeschnitten auf den nicht vorbelasteten Leser, ein „Jules Verne Panoptikum“ vorgestellt. Beginnend mit einem nicht zu ausführlichen Beitrag zur Biographie, wird dann auf seine Beziehungen zu Frauen und auf Personen die ihm auf seinem Weg begleiteten eingegangen. Mit der Fragestellung. Wissenschaftler, Visionär oder Phantast wird ein Abriss seiner technischen Beschreibungen, seines „Erahnens“ und seiner Visionen gegeben. Im Anhang sind Kurzbeschreibungen einiger Romane wieder gegeben (wobei ich nicht die Auswahl nachvollziehen konnte). Einigen seiner Roman-Helden wurde dabei größerem Umfang eingeräumt. Weiterhin befinden sich Reinschriften brieflicher Korrespondenz zwischen der Familie Verne und zwischen Jules Verne und Pierre-Jules Hetzel im Anhang. Olivier & Patrick Poivre D'Arvour: Le monde selon Jules Verne; Franz. sprachige Ausgabe des Buchclubs „Éditions France Loisirs“ - © Éditions Mengés, Paris 12/2004; ISBN 2-7441-7920-5 |
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QUELLE /5520/: Dieses von Jean-Paul Dekiss herausgegebene Buch: „Jules Verne – Le poete de la science“ (frei: Der Poet der Wissenschaft) besteht aus Beiträgen von Claude Lepagnez, Agnés Marcetteau, Samuel Sadaune, Alexandre Tarrieu, Claude Tillier (siehe auch Quelle /5517/) und Philippe Valetoux. Die Gestaltung ist an das Erscheinungsbild des Buches: „Jules Verne - Le Rêve Du Progrés“ (Quelle /5516/) angelehnt. Die Illustrationen bestehen aus zeitgenössischen Dokumenten und Bildern, Buchillustrationen, Theater-Plakaten und Szenenbilder aus Filmen. Im Anhang ist eine kurze Chronologie Vernes Lebens, eine Reihe von Gedichten Vernes (!), ein paar markante Zitate, sowie eine sehr spartanische Bibliographie und eine französische WEB-Übersicht beigefügt worden. Es ist nur ein Inhaltsverzeichnis vorhanden, kein Stichwortregister. Jean-Paul Dekiss (Hrsrg.): Jules Verne – Le poete de la science © Timée-Editions 01/2005, gedruckt in Italien; ISBN: 2-915586-12-8 - franz. sprachige Ausgabe |
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© 02/2005 Pathmos Verlag GmbH & Co. KG Artemis & Winkler Verlag, Düsseldorf und Zürich, ISBN 3-538-07208-6; (Foto im Text: Volker Dehs, © Fehrmann 2005) |
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QUELLE /5515/: „Der Jules Verne Führer“ (De Jules Verne Gids) von Karol van Bastelaar nähert sich von einer etwas anderen Seite als gewohnt dem Thema Jules Verne. Er beginnt mit der technisch-historischen Einordnung des Umfeldes Jules Vernes, also der Geschichte der Erfinder und deren Erfindungen, die maßgeblich den Fortschritt dieser Zeit ausmachten. Dem schließt sich eine kurze Biographie an, die vor allem zeigt, was dem eigentlichen schriftstellerischem Werk Vernes vorausging. Weiter lernen wir typische Helden a la Verne kennen, häufige Sujets (z.B. bei Robinsonaden) und die Visionen, speziell auch technischen Inhalts, des Autoren Verne kennen. Im Anhang gibt es wieder eine Überraschung: Vorangestellt sind im Werk Vernes vorhandene Fehler und Unstimmigkeiten (detailliert nach Büchern gegliedert), um dann auf diverse inhaltliche Buchbeschreibungen einzugehen. Gerade die unkonventionelle Betrachtungsweise währe es wert, dass das Buch auch deutschsprachig verfügbar wäre. Vielleicht findet sich ein Verlag? Karol von Bastelaar gab mir
übrigens die entscheidenden Hinweise zur Existenz der
© 02/2005 Karol van Bastelaar: De Jules Verne Gids; © Uitgeverrij Elmar B.V. Rijswijk, Nederland; ISBN 90855-3007-5 |
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QUELLE /5519/: Diese Biographie (mit nur 34 Seiten) stellt dem Leser kurz und prägnant Jules Verne und sein Werk vor. Grobgliederung der Broschüre sind die Lebensabschnitte Vernes, die trotz des geringen Buchumfanges reich bebildert sind. Nebem dem fortlaufenden Text der Biographie wird in farbig abgesetzten Blöcken auf spezielle Themen oder Personen seines Umfeldes eingegangen. Dazu gehören beispielsweise die Beiträge: Der Ausreißer Jules Verne (seine angebliche „Schiffsjungenflucht“), sein Vater Pierre Verne, das „Netz“ der Schriftsteller, seine Frau Honorine, die Geschichte der Namensgebung „Allott“ (siehe meine Genealogie), sein Verleger Pierre-Jules Hetzel, sowie Verne und die Wissenschaft, seine Beziehungen zum Meer, zu Ballonen, die Thematik Fremdenfeindlichkeit, sein Sohn Michel, sein Neffe Gaston, seine Ideen- und Faktensammlung und sein Bruder Paul. In der Anlage befindet sich eine kleine Bibliographie weiterführender Bücher. Olivier Bleys: Jules Verne © 03/2005 Nouveau Monde éditions, Frankreich, gedruckt in Spanien; ISBN 2-84736-094-8 (Franz. sprachige Ausgabe) |
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QUELLE /5522/: Die vorliegende Kurzbiographie, eigentlich mehr ein Plaudern über das Leben Vernes, überrascht den Vernekenner. Alberto Savinio (1891 bis 1952) erzählt mit lockerer Feder und einigen Seitenhieben in Richtung Dichterkult, Legendenbildung und romantischer Verklärtheit über und aus dem Leben Vernes. Respektlos geht er mit den nachvollziehbaren Fakten um (basierend auf damals bereits Publiziertem, ergänzt mit zeitgenössischen Anekdoten) um daraus seine Sicht auf den Schriftsteller und sein Werk darzulegen. Im Nachwort schreibt dazu Richard Schroetter: „Verne-Liebhaber mag Savinios spöttischer Ton irritieren. Doch der Spott ist hier eine >notwendige Operation<, wie es bei Lukian heißt (einem Lieblingsautor Savinios), um die Toten, unsere zu Tode gefeierten Klassikermumien wieder zu Sprechen zu bringen.“ Alberto Savinio: Jules Verne © 1984 bei Adelphi Edizioni Mailand, © 03/2005 Friedenauer Presse Katharina Wagenbach-Wolff; ISBN 3-932109-42-2; Umfang: 30 Seiten Ich bedanke mich bei Herrn Richard Schroetter für die Schenkung dieser interessanten und unterhaltsamen Lektüre. |
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QUELLE /5530/: Dieser Jules Verne Führer sollte sich lieber „Verführer“ nennen, denn die Autoren haben es geschafft, ein breites Spektrum des Lebens und Schaffens Vernes attraktiv aufzubereiten. Von der Anlage her haben sie sich eine umfangreiche Aufgabenstellung gegeben: Vom Leben Vernes, den Hetzel-Editionen, den Beziehungen zwischen Hetzel und Verne, den Helden und Akteuren der Außergewöhnlichen Reisen, einen weiteren Versuch die technischen Visionen und eine Art Klassifizierung der Reisen. Der zweite Teil der Abhandlung ist ein Leckerbissen für alle Sammler: Es werden die unterschiedlichsten Editionen der illustrierten Ausgaben in Frankreich vorgestellt, die attraktiven Plakate der Buchankündigungen von Hetzel und ein leider etwas kürzeres Kapitel illustrierter fremdsprachiger Ausgaben folgt. Weitere Themen sind: Jules Verne im Theater, im Kino und Fernsehen, Spiele die vom Werk Vernes inspiriert wurden sowie ergänzende Sammelartikel. Folgerichtig wird dann noch eine Bibliographie des Werkes als Übersicht von französischen Editionen außerhalb Hetzels bis zur Jetztzeit gegeben. Für mich war die gegebene Listung der Illustratoren des Altwerkes noch besonders interessant. Bei der Breite der Themen musste man sich an einigen Stellen beschränken, aber es ist ein wunderbarer Überblick über das Gesamtwerk Vernes geworden – zumindest aus der Sicht der Verne-Verehrer und -Sammler. Das Buch ist auf hochwertigem Papier gedruckt und es wurde mit einer Vielzahl von schwarz/weißen und kolorierten Illustrationen versehen. Eine gute Empfehlung! Philippe Mellot et Jean-Marie Embs: Le Guide Jules Verne © Les éditons de l'Amatreur, Paris, ISBN 2-85917-417-6: Umfang 320 Seiten, franz. Ausgabe |
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Copyright © Andreas Fehrmann - 09/00, letzte Aktualisierung 22. Dezember 2009