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Collection Fehrmann Jules Vernes „Voyages extraordinaires"- Band VE 35 - |
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/1/ Jules Verne: „César Cascabel“ aus der Reihe „Les Voyages Extraordinaires“ bei Pierre-Jules Hetzel in Paris; 1890 (CF /3504/) mit 438 Seiten und Illustrationen von G. Roux, darunter auch farbige Ganztafeln (Cromotyphografien), Siehe Beispielbild links oben im Haupttext von Seite 223 (des Buches) /2/ Das Bild im Text weiter unten ist eine beschnittene und WEB-optimierte Wiedergabe einer Illustration von G. Roux aus: Verne / Hetzel / Mace: „Magasin d'Éducation et de Récréation“ Band 51 und 52 – 1. und 2. Halbjahr 1890; Bildzitat aus dem 2. HJ von Seite 223 (CF /6616/) Seite 223 (des Magasins) /3/ zeitgenössisches Plakat des Verwandlungskünstlers CASCABEL. Modifizierte Kopie aus meiner Collection. /4/ Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel; Leipzig Nr. 204, 3.9.1895, S. 4605 – zitiert aus: Wolfgang Thadewald „Abenteuerliche Reisen durch die Presse zu Julius Verne“ S. 143 /5/ Bildbeispiele aus der Sammlung Bernhard Krauth /6/ Meidinger's Jugendschriftenverlag GmbH, ca. 1925 (CF /3503/)
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Die Originalausgabe erschien in zwei Bänden unter dem Titel „César Cascabel“ bei Pierre-Jules Hetzel in Paris. Der erste Teil erschien am 17. Juli 1890 und der zweite Teil am 6. November 1890 (daraus ist das linke Bild /1/, Beispiel aus dem zum Teil farbigen Illustrationen), wobei es wie auch bei anderen Büchern von Verne etwas zeitversetzt eine Vorab-Veröffentlichung gab. Der Roman wurde vom 1. Januar 1890 bis zum 15. Dezember 1890 im „Magasin d'Éducation et de Récréation“ Band 51 und 52 abgedruckt. Daraus ist auch die unten abgebildete Illustration /2/ entnommen. In Deutschland ist der Roman nicht sehr bekannt, da er nicht bei Hartleben und in den hohen Auflagen der Gesamtausgaben der COLLECTION VERNE erschien. (Details dazu siehe ganz unten.) Eigentlich schade, vereint er doch die positiven Gestaltungselemente der uns lieb gewonnenen Verne Zutaten: Eine spannende Grundidee, ausgeprägte und interessante Charaktere und die Schilderung von bis dato wenig in Romanen zu findenden Regionen der Welt. Nach V. Dehs soll Verne die Anregung zum Roman, zumindest für den Namen seines Heldens, aus einer ihn tief beeindruckenden Vorstellung im Zirkus von Amiens erhalten haben. Dort gastierte der rechts abgebildete Verwandlungskünstler CASCABEL /3/. Cäsar Cascabel zieht als Artist schon viele Jahre durch die Vereinigten Staaten. Seine Gaukler- und Artistentruppe setzt sich vor allem aus Familienangehörigen zusammen. Nachdem Cäsar zu dem Entschluss gekommen ist, dass die Zeit reif ist zurück in seine französische Heimat zu gehen, bereitet er seine Rückkehr vor. Dabei müssen vor allem die Ersparnisse für den Transport gesichert werden. Dazu dient eine schwere Geldkassette, die dann aber die Begehrlichkeit der angeheuerten Führer weckt. Diese setzen sich mit der Kassette per Pferd ab. Das wirft natürlich alle Reisepläne über den Haufen.
Das Happy End inszeniert Verne während einer Vorstellung der Akteure. Nur so viel sei verraten: Es geht alles gut aus .... Weitere Details sind dem u.g. Animationsfilm von 2001 zu entnehmen, denn die Filmhandlung ist der Vorlage sehr nahe gekommen.
Cäsar Cascabel in deutschsprachigen Ausgaben
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Hinweis: Beschrieben werden nur in meiner Sammlung befindliche Bücher und Verfilmungen. Dargestellte Bücher sind Beispiele daraus. |
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© Andreas Fehrmann 09/01, update 12. April 2008