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Collection Fehrmann Jules Vernes „Voyages extraordinaires"- Band VE 4 - |
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/1/ Jules Verne:
„Von der Erde zum Mond“; A. Hartleben's Verlag,
1874, Wien / Pest / Leipzig; mit 45 Abbildungen. (CF /0401/)
Weitere Details (Bildmaterial) zum Buch auf meiner Seite
/27 ebenda, Bildzitat von Seite 160 |
Die Originalausgabe erschien am 25. Oktober 1865 unter dem Titel „De la Terra á la Lune. Trajet direct en 97 heures“ bei Pierre-Jules Hetzel in Paris. (Bild links: A. Hartleben's Verlag 1874 /1/) Der amerikanische Bürgerkrieg brachte all denen die Waffen produzierten einen großen Aufschwung. In Baltimore gründete sich sogar ein Artilleristenklub. Dem durften alle angehören, die eine Feuerwaffe erfunden hatten. Eines Tages jedoch schweigen die Waffen - im Club kehrt Langeweile ein. In diesem Moment beschließt der Clubpräsident Barbicane, die Erfahrungen der Clubmitglieder friedlich zu nutzen. Dazu offeriert er dem begeisterten Clubmitgliedern ein ehrgeiziges Projekt: Er will eine Kanone bauen, die jedes bisherige Maß übersteigt, um mit ihr ein Geschoss zum Mond zu senden. Dieser Vorschlag, basierend auf einer riesigen Kanone die als Schacht in die Erde Floridas gebaut werden soll, löst einen ungeheuren weltweiten Begeisterungssturm aus. Zur Finanzierung des gigantischen Vorhabens werden Subskriptionen aufgelegt. Diese wurden jedoch nicht wie üblich als Anleihe, sondern als ein Geldgeschenk organisiert. Die gesamte Welt sollte somit Anteil an dem kühnen Vorhaben nehmen. Am Startort, der fiktiven Stadt Stones-Hill, wurde ein Industriestandort buchstäblich aus dem Boden gestampft, sollte doch nach den Schachtarbeiten die Kanone direkt vor Ort in den Boden gegossen werden (Bild rechts: „Ankunft des Projectils zu Stone's-Hill“ /2/). Dann ist es endlich soweit. Der Versuch glückt, das Projektil verlässt die Erde. Als die mutigen „Reisenden“ die Erde verlassen, nähern sie sich dem Mond. Die
Fortsetzung der Geschichte erleben wir im zweiten Teil des
Romans: In der
Anmerkung: Einer der mutigen „Astronauten“ ist Michel Ardan. Hinter diesem Namen verbirgt sich der langjährige Freund Jules Vernes - der Fotograf Nadar (1820 – 1910) (ein nicht gerade tolles Wortspiel...), den er treffend in diesem ersten Band der Mondreisen beschreibt. Ehe man sich noch über die Sinnfälligkeit und den Mut der technischen Phantasie Vernes Gedanken macht, sollte man sich vergegenwärtigen, dass dieses Buch eigentlich als Satire geschrieben wurde. Ziel war es, bestimmt auch mit einem Seitenblick auf Deutschland, den Militarismus auf die Schippe zu nehmen. Dies erklärt auch den Mut zu großzügigen Entscheidungen bestimmte (recht fragwürdige) Lösungen, wie zum Beispiel die überdimensionierte Kanone zu beschreiben. Der
Artilleristenklub (Gunclub) begegnet uns noch in den Werken
Und hier noch ein
interessantes, aber kleineres technisches Detail. Über die
zur Ausleuchtung der COLUMBIADE am Startplatz benutzten
Ruhmkorfflampen, kann man sich auf meiner Seite
Eine sehr
interessante Abhandlung über dieses Buch und seine Visionen
(inclusive reichhaltigem Bildmaterial) kann man auf der Seite
Buch links: Julio Verne: „DE LA TIERRA A LA LUNA“ / „ALREDEDOR DE LA LUNA“ © Editorial Porrúa Mexico 2004 ISBN 970-07-4699-2 (erworben 2005 in Peru; CF /0408/) |
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Hinweis: Beschrieben werden nur in meiner Sammlung befindliche Bücher und Verfilmungen. Dargestellte Bücher sind Beispiele daraus. |
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Copyright © Andreas Fehrmann - 07/00, update 22. Oktober 2007