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Collection Fehrmann Jules Vernes „Voyages extraordinaires"- Band VE 4: Von der Erde zum Mond - VERFILMUNGEN |
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FILM 3
Oben: US-DVD Version aus den 90er Jahren. UNTEN: Diese Filmesammlung war ab 2010 auch auf dem deutschsprachigem Markt verfügbar, herausgegeben von der MIG Film GmbH: JULES VERNE BOX 3 - Box mit 2 DVD und folgenden FIlmen: DVD 1:
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Von der Erde zum Mond: Verfilmung Frankreich 1902 Originaltitel: Le Voyage Dans La Lune (A Trip To The Moon) Regie: Georges Méliès; Kamera: Michaut; Darsteller: Georges Melies, Victor Andre, Bleinette Bernon u.a.; Produktion: Star Film Paris, Originallänge 260 Meter / 825 Fuß (je nach Version 14 bis 16 Minuten) Mit diesem frühen Film zählt Méliès zu den Begründern des Scifi-Film-Genres. Die filmische Umsetzung erinnert stark an ein Bühnenstück, zumal man auch deren Tricks nutzte. Dazu zählen Falltüren, an Leinen schwebende Darsteller und diverse, in mehreren Ebenen platzierte Attrappen. Kombiniert wird das ganze durch filmische Tricks wie Stop-Motion-Animation und Doppelbelichtungen. Der universelle Méliès schrieb das Buch, spielte die Hauptrolle, entwarf die Sets und die Kostüme, übernahm die Regie und die Produktion.
Nachdem in Folge noch die Fertigung des Geschosses beobachtet wird (Segmentbauweise!) erfolgt dann die eigentliche Startvorbereitung. Der Kanonier wird dabei von attraktiven Damen unterstützt, die aber sichtlich nur dekorativen Zwecken dienen. Das Geschoss wird in die Kanone wie bei einem Hinterlader eingeführt und nach Sicherung abgeschossen. Bei einer Umblende sehen wir dann in einer Art Animationsfilm den Mond mit einem überdimensionalem Gesicht. Dass Geschoss nähert sich ihm und trifft ihn im rechtem Auge (siehe dazu weiter unten: „Filmversionen“).
Durch Kälte unsanft aufgeweckt, suchen die Männer Schutz in einem Krater. Durch diesen steigen sie in die Mond-Unterwelt ein. In einer Grotte mit riesigen Pilzen (was mich gleich an die „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ erinnerte) beginnen die Überraschungen. Nachdem ein Reisender seinen Regenschirm (!) in den Boden stieß, verwandelte sich dieser ebenfalls in ein Riesenpilz. Offenbar ein zusätzlicher Film-Gag, denn zum Verständnis trägt die Sequenz nicht bei. Jetzt lernen die Reisenden die ersten Mondbewohner kennen: Die Seleniten. Diese überwältigen die Reisenden und bringen sie zu ihrem Herrscher. In einem riesigem Gewühl und Gewimmel, ausgeschmückt mit Explosionen und Raucheffekten, gelingt die Rückkehr zum Geschoss.
Filmversionen:
Eigentlich dachte ich, mehrere Versionen des
Filmes zu haben und zu kennen. So hatte ich eine Variante, die
offensichtliche Originalfassung, in der das Geschoss wie oben
beschrieben das rechte Auge des Mondgesichtes trifft (siehe linkes
Bild, das wohl bekannteste Szenenbild des FIlmes: Die symbolische
Mondlandung). Dann hatte ich da noch eine Variante, in der das
Geschoss in den geöffneten Mund des Mondes eintritt (siehe rechtes
Bild), und das waren noch nicht alle Abweichungen. Was hatte es damit
auf sich? Die Lösung des Rätsels zeige ich auf meiner Seite |
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Hinweis: Beschrieben werden nur in meiner Sammlung befindliche Bücher und Verfilmungen. |
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Copyright © Andreas Fehrmann – 05/05, letzte Aktualisierung 13. Februar 2011