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Zu Hause bei Jules Vernes in Le Crotoy (1869 bis 1871) |
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Quellenangaben, und vielleicht der Reiz etwas mehr darüber zu lesen? (Die Systematisierung bezieht sich nur auf die Nutzung für diesen Beitrag) /1/
Aussagen aus Volker Dehs: „Jules Verne“ Rowohlt
Taschenbuch Verlag GmbH 1986 (Detailangaben siehe
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Einige der Fakten habe ich von Peter Lanczak. Siehe dazu auch
seine Seite
/3/ © Fotos: Fehrmann 03/2005 /4/ © Foto: Peter Lanczak 04/2005 Die nicht als Quelle geannten anderen Postkartenmotive wurden auf Sammlerbörsen und Auktionen gefunden. Durch mich wurden sie mehrfach bearbeitet und teilweise beschnitten.
Ergänzende Artikel / Dokumente:
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Im März 1869 verließ Jules Verne mit seiner Familie Paris und zog nach Le Crotoy. Der Umzug zu diesem malerischen Fischerort am „Bai du Somme“, an der Kanalküste gelegen, kam nicht von ungefähr. Er kannte ja diese kleine Hafenstadt schon von früheren Ausflügen und Sommeraufenthalten, denn er hatte einen Ausgleich zum hektischen Paris gesucht. Le Crotoy hatte in dieser Zeit bereits den Ruf, die Sommerfrische Paris’ zu sein. Noch stärker wurde der Touristen- und Besucherstrom als 1872 die günstige Bahnverbindung von Paris zur Côte Picardie fertig gestellt wurde. Aber da war die Familie Verne bereits nach Amiens umgezogen.
BILDER: Oben links – Der Hafen von Le Crotoy bei Flut; Bild rechts – Ankunft der Fischerboote Quellen geben einen erster Sommeraufenthalt in dem Fischerdorf Le Crotoy im Jahre 1865 an. Während sein Wohnungsaufenthalt wie weiter unten genannt allgemein bekannt ist, gibt es jetzt eine Information, die seine vorherigen Sommeraufenthalte präzisiert. Er soll vor seinem offiziellen Umzug mehrfach in Le Crotoy zu Gast gewesen sein, ohne aber das erst später erworbene Haus zu nutzen. Das davor gemietete Sommerhaus konnte jetzt identifiziert werden. Er soll sich in der Straße Quai Léonard in dem ganz unten auf dieser Seite dargestelltem Haus eingemietet haben. Sind wir also auf weitere Untersuchungsergebnisse gespannt, vielleicht korrigieren sich auch die Angaben der ersten Besuche in Le Crotoy.
BilDER: Oben links – Der Marktplatz; Bild rechts - eine Straßenszene: Die Rue de la Croix Der endgültige Umzug nach Le Crotoy ist im Jahre 1869 vollzogen worden. Nur für geschäftliche Dinge reiste Verne noch nach Paris. /1/ Die Familie lebte bis 1871 in der Straße 'Chemin de grande Communication' Nummer 9, die heutzutage 'Rue Jules Verne' heißt (Bild siehe weiter unten links). Das Haus mit dem Namen „La Solitude“ (Einsamkeit), bis vor einiger Zeit noch privat vermietet, soll zu einer Stätte der Erinnerung an den großen Sohn Frankreichs umgestaltet werden. Die Zimmer des Hauses zeigen in Richtung Hafen und der Blick aus den Fenstern war damals noch nicht von anderen Gebäuden versperrt. Nur eine kleine, flachgebaute Werft, mehr ein Schiffsbauplatz, befand sich zwischen Vernes Haus und dem Kai. Um die Dimensionen zu erkennen, bitte ich das Bild weiter unten rechts zu betrachten. Der Legende nach soll gerade dieser Ausblick seine Liebe zum Meer verstärkt haben, wobei nach meiner Einschätzung dieses Gefühl schon seit seiner Jugend bei ihm verankert war. Den Schiffsbauer vor der Haustür beauftragte Verne dann mit dem Umbaus seiner ersten Bootes, der >SAINT MICHEL< (in der Literatur später >St. Michel I< genannt). Denn er hatte bereits 1867 ein Fischerboot erworben, welches er durch Umbauten seetüchtiger machen wollte. 1868 nahm der kleine Michel Verne die Schiffstaufe vor. Der Schiffsbauer hatte sein Domizil an der Stelle, wo später ein Kino errichtet wurde. Heute steht dort das Restaurant „La Potinière“ /2/
Bild links: Das Haus in der Straße Quai Léonard, wo sich Verne schon vorher eingemietet haben soll /4/ Le Crotoy und fest damit verbunden sein Boot „St. Michel“, inspirierten Verne nachhaltig. So schrieb Verne seinen Roman „20.000 Meilen unter den Meeren“ an Bord seines Bootes. Aber während er sich auf den Wellen der Somme oder des Kanals wiegt, langweilt sich seine Frau Honorine fast zu Tode. Im
Jahre 1871 zog die Familie nach Amiens um. Weiter
mit:
Romane und Kurzgeschichten in denen Le Crotoy vorkommt konnte ich nicht finden. |
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Copyright © Andreas Fehrmann – 10/05, update 4. Oktober 2005