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Collection Fehrmann Jules Vernes „Voyages extraordinaires"- Band VE 5: Die Kinder des Kapitän Grant – Detail 1: Reise von Chile zum Atlantik - |
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1. (Please click a LINK on the right side on the map for further details of the expedition by Lord Glenarvan and his friends (1st:from Chile to the Atlantic; 2nd: Across South of Australia; 3nd: Across New Zealand) |
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Quellen: Alle Kartenausschnitte aus: © David Rumsay Collection: Chili And La Plata 1851 R.M. Martin (ohne Markierungen) Szenenbilder: © Walt Disney Production Naturaufnahmen aus Chile: © by TURISMOCHILE.COM
Vielen Dank an Sandra Fehrmann aus Valdivia (Chile) für die Hinweise über ihre Heimat Many thanks to Sandra Fehrmann from Valdiavia (Chile) for information about her home. |
Die eigentliche Reise begann in Schottland 1861: Zweiundvierzig Tage nach dem Auslaufen aus dem Hafen von CLYDE in Schottland, nach Durchquerung des gesamten ATLANTICS und nach Umschiffung des KAP HOORN, legte die Duncan im Hafen von TALCAHUANO, in CHILE, an. Wie wir aus dem Buch wissen, hatte man noch mitten auf der Passage ein neues Expeditinsmitglied gewonnen: Paganel. Von TALCAHUANO ging es zum Britischen Konsulat in CONCEPTIÓN. Parallel dazu begann durch die Mannschaft der Duncan die Suche an der dortigen Küste.
Dazu trennten sich die Freunde. Die Frauen und der Stamm der Schiffsbesatzung gingen wieder auf die Reise gen Süden, um die Landexpedition an der Ostküste zu empfangen (Blaue Linie in der Karte).
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Das Suchen in den alten Karten hat sich gelohnt: Fast könnte man annehmen, dass Jules Verne die Karte von 1851 als Vorlage hatte. Alle Etappen lassen sich genau wiederfinden. Links habe ich die Rutschpartie bis zum Rio Neuquem eingezeichnet, dann geht es an den Seen vorbei...
Szenenbild rechts: Paganel ,Thalcave und die Kinder Grants (im Film sind beide mit an Land)
Quellen: Foto unter dem Szenenbild: © ESTANCIA „La Siempre Verde“ in Tandil: Caballeros auf den Weg in die Sierra Tandil Gauchos in der Pampa: © 1997 Peregrine Publishers, Inc.
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Also ging es weiter auf dem 37. Breitengrad in Richtung Atlantik, den man in der Nähe des SALADO-Sees erreichen wollte. Noch 250 Kilometer waren bis dort zurückzulegen. Auch die Passage der Pampas, der riesigen Graswüste im Osten Argentiniens, verlief nicht reibungslos.
Also: Auf nach Australien! Gründlich wie Glenarvan ist, wollte er vorsichtshalber alle auf dem 37. Breitengrad befindlichen Ziele bis dahin anlaufen. Dies waren: Die Insel TRISTA-DA-CUNHA, die Insel ST. PIERRE im AMSTERDAM ARCHIPEL und dann Südaustralien.
Geografische Anmerkung: Ich habe fünf unterschiedliche, deutschsprachige Versionen des Buches. In einigen Übersetzungen wird die besuchte Insel der Amsterdam Gruppe unterschiedlich bezeichnet. Manchmal ist von St. Pierre die Rede, in machen Büchern von Saint Paul. Diese Konfusion wird in der deutschsprachigen Version des Fischer Taschenbuch Verlag 480 ISBN-3-596-10003-8 auf Seite 104 sogar thematisiert: „Amsterdam besteht eigentlich aus zwei Inseln, die 33 sm von einander entfernt sind. Im Norden liegt St. Peter, im Süden St. Paul. Im Dezember 1796 wurden die Inseln von dem Holländer Vlaming entdeckt und von da an ständig miteinander verwechselt, selbst die berühmtesten Geographen strugen St. Peter da ein, wo St. Paul hingehöhrt und umgekehrt.“. Eine Laune der Übersetzer?
Dazu schrieb mir Bernhard Krauth: Der Originaltext bei Verne zu den Inseln Saint Paul und Nouvelle Amsterdam lautet so: „... au nord, est l' île Amsterdam ou Saint-Pierre ; au sud, l' île Saint-Paul ; mais il est bon de dire qu' elles ont été souvent confondues par les géographes et les navigateurs...“ - Jules Verne gibt die richtigen Namen an, wobei er allerdings in Folge die Insel Saint Paul beschreibt, und somit einer Verwechselung verfallen ist, die er selber noch erwähnt: das nämlich die Insel sowohl von Geopgraphen als auch Nautikern verwechselt wurden. Was die Deutschen Übersetzer aus Vernes Text gemacht haben, ist eine andere Sache...
Merke: Auch kleine Details können spannend sein.
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des Kapitän Grant“
Copyright © Andreas Fehrmann 05/01, update 15. Juni 2004