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Hintergrundinformationen & Quellen zu speziellen Themen des Werkes von Jules Verne

Alle Quellen sind chronologisch sortiert und die Registraturen /xxxx/ beziehen sich auf die Erfassung in der Collection Fehrmann

Europe QUELLE /5738/: Sieht fast aus wie eine Biographie, ist aber eine Zusammenstellung von Fachbeiträgen zum Thema Jules Verne. Diese französischsprachige Ausgabe der Literaturzeitschrift EUROPE ist ein Sammelsurium unterschiedlicher Betrachtungen. Neben einigen Versuchen der Katalogisierung der Werke Vernes, Reflexionen zur Mythologie Verne, zu Katastrophen und postumen Bewertungen fand ich besonders die Chronologie Verne und eine weitere Genealogie interessant. Von den 256 Seiten des Buches befassten sich 163 Seiten mit dem Thema Verne.

Kollektiv: EUROPE revue littéraire mensuelle - Jules Verne; © Europe et les Editeurs Français Réunis, Paris Nov.-Dez. 1978; ISSN 0014-2751 (Sprache: Französisch)

QUELLE /5701/: Aus der Reihe œvres et thèmes bietet der Verlag Hatier ein Buch mit Betrachtungen über Vernes 20.000 Meilen unter den Meeren und dem Ergänzungsthema Geheimnisse und Schätze des Meeres u.a. mit Beiträgen von Lucien, Cousteau, Piccard und Queneau.

Die Beiträge zu Vernes Werk gliedern sich jeweils in Auszüge aus dem Werk und deren Reflexionen zu folgenden Themen: „Erste Kontakte mit der >Sache<“ (die Nautilus); „Das Meer ist alles“; „Unterwasserspaziergang“ (unter anderem mit Bildmaterial zu historischen Taucheranzügen); „Ein Unterwasserfriedhof“; „Eine Perle von 10 Millionen“; „Das Meer in Flammen“; „Das Gold der Inkas“ (mit einer Listung von versunkenen Schiffen mit „Schätzen“); „Ein >vermisster< Kontinent“ (Atlantis); „Abstieg in die Tiefseegräben“; „Nautilus kontra Cachalots“; „Gefangene des Eises“; „Ein Wald von Fangarmen“ (Kampf mit dem Kalmar); „Ein Blutbad“ - Das Buch ist offensichtlich für Ausbildungszwecke gedacht, da zu den Themen und Zitaten Fragen zum Textverständnis gestellt werden. Die Beiträge sind mit Kopien der alten Illustrationen der Hetzelausgaben und ergänzendem Bildmaterial ausgestattet.

© Hatier Paris 03/1982, Ausgabe 1997; ISSN 0184-0851; ISBN 2-218-05586-4 (Sprache: Französisch)

QUELLE /5710/: Über eine der wichtigsten Wirkungsstätten Jules Vernes gibt dieses Buch optisch Auskunft: Ein Bildband, eigentlich eine Sammlung alter Plattenaufnahmen (Daguerreotypie ist ein veraltetes photographisches Verfahren, benannt nach dem französischen Maler Louis Daguerre, der dieses Verfahren 1838 erfunden hat) stellt uns das alte Amiens vor. Die wirklich schönen alten Aufnahmen von 1849 bis 1905 sind durch kurze Erläuterungen ergänzt worden. Jules Verne, der publikumswirksam im Titel verewigt wurde, ist im gesamten Buch allerdings nur auf vier Seiten vertreten. Trotzdem ist das Buch für alle geschichtsinteressierten Leser und Betrachter ein Leckerbissen.

Na, neugierig geworden? Ein Bildmotiv ist auf dieser Seite zu finden: Jules Verne in Amiens

Paule Roy – Maurice Duvanel: Amiens de Daguerre à Jules Verne 1849 – 1905 © Librairie Poiré-Choquet, Amiens 1988; ISBN 2-9502147-2-x (Sprache: Französisch,)

Hetzel QUELLE /5737/: Vertiefend zum Beitrag Pierre-Jules Hetzel, hier die ultimative Quelle dazu: P.-J. HETZEL - UN ÉDITEUR ET SON SIÈCLE (Ein Verleger und sein Jahrhundert). Eine Zusammenstellung von Aufsätzen über sein Leben, sein Schaffen und den Einfluss auf den Literaturbetrieb des 19. Jahrhunderts. Dargestellt wird die Rolle als Herausgeber und Schriftsteller. Zum Thema Verleger Hetzel nimmt naturgemäß neben anderen berühmten Autoren Jules Verne einen entsprechenden Platz in den Darstellungen ein. Das Buch ist gut illustriert, wobei die techn. Wiedergabe der Reproduktionen nicht so optimal ist. Da aber die Motive mit Quellenangaben versehen sind, kann man sich an die Vorlagen"heranarbeiten". Sechs ganzseitige Farbkopien beispielhafter Ausgaben seiner Verlegertätigkeit runden die Illustrationen ab. Ergänzt wird das Buch durch eine Bibliographie, transcribierten Briefen / Unterlagen und einem Inhaltsverzeichnis. Ich hätte mir noch ein Stichwortverzeichnis gewünscht.

Kollektiv: P.-J. HETZEL - UN ÉDITEUR ET SON SIÈCLE © ACL Édition, Sociéte Crocus, Saint-Sébastien 1988, ISBN 2-86723-032-9 (Sprache: Französisch)

QUELLE /5705/: Ein bibliophiler Leckerbissen aus Ungarn: Ein Jules Verne Atlas. Der Atlas enthält neben dem Kartenmaterial der VE: „Fünf Wochen im Ballon“, „Die Reise zum Mond“, „Die Reise um den Mond“, „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“, „Kapitän Hatteras“, „Die Kinder des Kapitän Grant“, „20000 Meilen unter den Meeren“ und die „Geheimnisvolle Insel“ auch einleitende Worte zum Leben und Schaffen Vernes. Neben dem sehr detaillierten Kartenmaterial werden Hintergründe, die Geschichte der Entdeckungen der gezeigten Regionen, sowie ethnografische und biologische Fakten erklärt und in umfangreichen Zeichnungen vorgestellt. Das Kartenmaterial wurde mit viel Liebe zum Detail und auch in durchaus ungewöhnlichen Ansichten aufbereitet. So wurde u.a. eine Karte mit dem Südpol als Zentrum mit der Suche und Fahrt der Duncan und deren Crew entlang des 37. Breitengrades dargestellt. Leider gibt es dieses Buch nur in Ungarisch. Warum findet sich kein deutschsprachiger Verleger?

© Copyright Cartographia Budapest 1999; ISBN 963 352 554 3 CM (nach D. W. Izajew's Atlas bei Kartografia Kiew,1997, Sprache: Ungarisch)

QUELLE /5716/: Eine der seltenen deutschsprachigen Ausarbeitungen zum Thema Verne und Technik wurde vom den Städtischen Museen Heilbronn 1999 veröffentlicht. Unter dem Titel Jules Verne – Technik und Fiktion werden die technikbezogenen Kapitel „... ein Leben für die Literatur und die Liebe zur Dampfschifffahrt“, ... , „“Von der Erde zum Mond – Kolumbiade trifft Apollo“, „Reisen in der Luft ...“ (mit mehreren Ausarbeitungen) und „... die Tiefen der Ozeane“ angeboten. Ergänzend dazu gibt es die Beiträge „Vorlagen für die Phantasie – zu den Illustrationen im Werk von Jules Verne“, „Jules Verne, die Politik, die Literatur und die Deutschen“ sowie den Leitartikel der FAZ vom 16.03.1999 „Eisern, zäh und irre“ von Dieter Vogt (Wettlauf der Umrundungen der Erde mit dem Ballon). Die unterhaltsam zu lesende Broschüre wurde mit alten Stichen und ausgewählten Fotos zum Thema ergänzt.

Andreas Pfeiffer (Hrsg.): Jules Verne – Technik und Fiktion, Idee und Konzeption: Joachim Hennze; Autoren: Heinz K. Gans, Dr. Joachim Hennze und Birgit Hummler: Veröffentlichung der Städtischen Museen Heilbronn 1999; 32 Seiten mit zusätzlichen Innentiteltexten; ISBN 3-930811-78-2

QUELLE /5718/: Klaus Pfatschenbacher: Jules Verne und der Populärroman - „Die Studie zielt darauf ab, Vernes Auseinandersetzung mit den erfolgreichen Romangattungen der Unterhaltungsliteratur im 19. Jahrhundert darzustellen. In Einzelvergleichen werden repräsentative Romane der Voyages Extraordinaires mit Klassikern in den analogen Gattungen verglichen. Die Gegenüberstellung zeigt, in welchem Ausmaß und auf welche Weise Jules Vernes Strukturen der populären Genres verwendet und weiterentwickelt hat. Dadurch ergibt sich ein Gesamtüberblick über die Außergewöhnlichen Reisen, für die sieben Gattungen charakteristisch sind: der Schauerroman, der historische Roman, der Sozial- und Seeroman, der Kriminal- und Revancheroman sowie der wissenschaftliche Abenteuerroman.“ (Zitat Buchrücken)

Bei dem Lesen des Buches habe ich als unbedarfter Leser zwar einige Zuordnungen der Genres nicht unbedingt so exakt nachvollziehen können und auch bei den unterschiedlichen Zählweisen der Romane hatte ich so meine Probleme, aber insgesamt ist auch dieses Buch ein interessanter Beitrag in der Sekundärliteratur, nicht nur für Wissenschaftler geeignet.

Klaus Pfatschenbacher: Jules Verne und der Populärroman Verlag Peter Lang GmbH – Europäische Hochschulschriften Reihe XIII Franz. Sprache und Literatur Bd. 252; Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main 2000; ISBN 3-631-36331-1

QUELLE /5730/: Ralf Junkerjürgen Spannung – Narrative Verfahrensweisen der Leseraktivierung

Eine Studie am Beispiel der Reiseromane von Jules Verne: Das Buch ist eine Fundgrube für all Diejenigen, die sich intensiver mit dem Werk Jules Vernes befassen. Der Leser des Buches von Junkerjürgen der sich mit den Romanen Vernes auskennt, kann seine subjektiven Eindrücke die er beim Lesen hatte, mit der Analyse des Autoren vergleichen. Junkerjürgen „seziert“ Vernes Werk und zeigt dabei Romane mit Spannungsdefizit auf, selektiert nach Gründen. Dabei hinterließ das Erkennen und Untersuchen des Schreibstils Vernes durch die analytische Aufbereitung des Autors einen tieferen Eindruck bei mir, als die Einordnung der Beispiele in die zu untersuchende Gesamtaufgabenstellung. Wer intensiver mit dem Buch arbeiten will, der vermisst allerdings ein nutzbares Register. Aus meiner Sicht ein Buch, welches über den Ansatz der Spannungslehre hinausgeht, da es ein Beitrag zur Verneforschung ist. Beeindruckend ist die Intensität der Romanauswertung und das Aufdecken der Schreibregularien Vernes.

Ralf Junkerjürgen Spannung – Narrative Verfahrensweisen der Leseraktivierung; Verlag Peter Lang GmbH Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main 2002; ISBN 3-631-39376-8

QUELLE /5727/: Autorenkollektiv: Maisons et lieux d'écrivains en Picardie - Dieser Leitfaden soll helfen, das künstlerische Erbe der Picardie zu erschließen. In einem kurzweiligen, fünfzig Seiten starken Büchlein werden die „literarischen Hinterlassenschaften“ in der Region an Hand der Häuser berühmter Autoren vorgestellt. Neben Dumas, Roussoeau, Barbusse, Calvin und v.a.m. Befindet sich auch Verne und sein Maison de Jules Verne (Seite 28 – 31)

Agence Régionale du Patrimoine de Picardie; Comelli Juli 2004; ISBN 2-914831-08-0




QUELLE /5714/: Samuel Sadaune stellt unter dem Titel Les 60 Voyages extraordinaires de Jules Verne ein buntes Panoptikum der Reisen des Roman-Zyklusses von Verne zusammen. Nach einer kurzen Einleitung führt er uns im Stile eines „Bilderbuches“ in Reihung nach dem Erscheinen der Romane sortiert, zu dem jeweils der Geschichte zugrundeliegenden Reiseziel. Die reichhaltigen Illustrationen sind teilweise den Stichen der Romane entnommen, meist handelt es sich aber um Abbildungen von historischen Postkarten, Zeitschriften oder thematisch passender Bildzitaten alter Reiseliteratur (als Quelle nutzte er meist die Sammlungen von privaten „collectioneurs“).

Ergänzend wird im Anhang eine kurze Bibliograhie und Listung von Informationsquellen geboten. Ein Buch in schöner Ausstattung, zum gelegentlichen Durchblättern und Träumen.

Samuel Sadaune © 2004 Éditions Quest-France, Édilarge S.A., Renens; Ausgabe Oktober 2004; ISBN 2-7373-3225-7

QUELLE /5708/Jules Verne – Stimmen und Deutungen zu seinem Werk lautet der Titel einer Publikation der beiden Herausgeber Volker Dehs und Ralf Junkerjürgen. Was verbirgt sich dahinter? Es ist eine Materialsammlung unterschiedlichster Inhalte: Wir finden alte und ältere Aufsätze über Verne (Honegger, Federmaier, Compère, Scheinhardt und Dumas), Artikel von Verne selbst, Stellungnahmen von Zeitgenossen Vernes, analytische Arbeiten sowie u.a. ergänzende Beiträge zu den deutschen Erstausgaben oder der Darstellung des „Deutschen“ in Vernes Werken. Als Beigabe gibt es dann noch die komplette Kurzgeschichte Eine ideale Stadt. Kurzum: Eine Fundgrube für alle Vernianer.

Für mich besonders interessant: Ich habe jetzt in deutsch vorliegende Inhalte gefunden, die ich durch eine vorhandene Sprachbarriere in den Originalquellen bis dato noch nicht auswerten konnte. Danke.

© Schriftenreihe und Materialien der Phantastischen Bibliothek Wetzlar; Herausgegeben von Thomas Le Blanc; Band 75: Jules Verne – Stimmen und Deutungen zu seinem Werk Hsg. Dehs / Junkerjürgen; Verlag: Förderkreis Phantastik in Wetzlar e.V., Wetzlar, 1. Auflage / 400 / März 2005

QUELLE /5713/: Zusammen mit Michel Serres und Jean-Yves Tadié schuf Jean Demerlicac das vorliegende Buch. Hier steht nicht Verne als Person im Mittelpunkt sondern die Themenkreise seiner Bücher. So finden wir die Welt mit ihren Erscheinungen, die Erforschung der Erde und Völkerkundliches, genauso wie die Technisierung, Utopien, der Sieg der Elektrizität usw. als Inhalte. Dann wechselt die Thematik zur Gestaltung der Bücher, ihre Art der Illustrationen bis hin zu Bühnendarbietungen und die Verfilmungen der Werke Vernes. Gerade Letzteres ist ein spezielles „Arte-Thema“. Aus diesem Grunde sind nicht nur Entwicklungstendenzen und historische Szenenbilder zu sehen, sondern im Anhang befindet sich auch eine interessante (nachvollziehbare) Filmographie. Diese ist nach Erscheinungsjahr der Filme geordnet. Als Zugabe beinhaltet das Buch noch eine DVD mit dem Film von 1914: Les Aventures Extraordinaires De Saturnin Farandoul (78 min Länge).

Jean Demerliac: L'Odyssée Jules Verne © 03/2005 Albin Michel – Arte éditons, Paris, ISBN 2-2-226-14552-4 - (Sprache: Französisch)

QUELLE /5726/: Der routinierte Biograph und Sachbuchautor Édouard Brasey stellte pünklich zum Verne-Jubiläum im März 2005 seine Sicht der Dinge zum Thema Verne der Leserschaft vor. Viel Neues ist nicht zu erwarten, aber die Form der Darbietung ist recht interessant. Im handlichen Format von 11 mal 16 Zentimetern hat er ein kleines Verne-Kompendium geschaffen. Der Leitfaden der Werks- und Lebensbetrachtung sind titelgemäß Bereiche wie „auf und unter der Erde“, „auf und unter dem Meer“, durch die Luft und durch den Raum. Eingebettet darin sind die jeweiligen Querverweise zum Werk. Einzige Überraschung in diesem Buch sind neben den zu erwartenden Standardillustrationen aus französischen Buchbeständen und Archiven einige weniger bekannte Illustrationen aus dem Bereich der Theaterausführungen.

Édouard Brasey: les univers de Jules Verne © 03/2005 Édition du Chêne ISBN 2 84 277 5945 (Sprache: Französisch)

QUELLE /5719/: Ein ähnliches Anliegen wie in Maisons et lieux d'écrivains en Picardie (CF /5727/) ist hier im größerem geografischen Rahmen realisiert worden. Ralf Nestmeyer macht uns in etwas umfangreicherer Form mit den Wohnsitzen französischer Dichter bekannt. Unter dem Titel: „34 Jahre in einer Stadt – Jules Verne in Amiens“ hat er sich zum Thema Verne schwerpunktmäßig Amiens ausgewählt (schade, gerade seine Phase in Paris hätte mich auch interessiert...). Auf den Seiten 69 bis 80 widmet er sich dem Thema. Biografische Hintergründe bauen auf den Ausarbeitung von Peter Costello und Volker Dehs auf. Neue Fakten sind also nicht zu erwarten, aber ein guter Überblick über zu entdeckende Hinterlassenschaften der „körperlicher Art“ französischer Dichter ist es allemal. Da auch zu jedem beschriebenen Ort eine Anreisebeschreibung und die Öffnungszeiten (mit Vorsicht zu genießen, die Zeit arbeitet meist gegen solche Veröffentlichungen) gegeben wird, ist das Buch eine gute Grundlage, Frankreich auf diesem Wege zu erkunden.

Ralf Nestmayer: Französische Dichter und ihre Häuser 1. Auflage 2005; insel taschenbuch 3093; Insel Verlag Frankfurt/M; ISBN 3-458-34793-3

QUELLE /5721/: Bei diesem Buch handelt es sich um eine Aktualisierung einer bereits 1987 veröffentlichten Publikation. Es stellt die Bezüge zwischen Verne und dem Umfeld des 19. Jahrhunderts dar, besonders seine Rezeption aus dem Bereich Wissenschaft und Technik. Der erste Teil widmet sich der Entwicklung Vernes und seiner „Formung“ als Schriftsteller, im zweiten Teil wird unter der Rubrik „Technik im Zeitgeist“ das Werk Vernes unter technischen und strukturellen Aspekten beleuchtet. Gerade dieser Teil ist sehr informativ und er gibt eine Fülle von Fakten und Denkanstößen. Der Autor neigt umfangreich zu Klassifizierungen und oft werden die szenische Einfälle Vernes oder dessen Grundfabeln unter dem Aspekt der Thesen „Bewegung im Raum“ und anderer Theorien bewertet. Bei der Vielzahl der Fakten ist es Zimmermann aber nicht immer gelungen, ergänzende Erkenntnisse der letzten Jahre zu Vernes Biographie oder die inzwischen neu entdeckten Textmaterialien in sein Buch einfließen zu lassen. Die von ihm genutzte Systematik der Werksnummerierung erschließt sich dem Leser leider nicht, da die dazu notwendige Übersicht im Anhang des Buches fehlt.

Reiner E. Zimmermann: Die außerordentlichen Reisen des Jules Verne – Zur Wissenschafts- und Technikrezeption im Frankreich des 19. Jahrhunderts; © 2006 mentis Verlag GmbH Paderborn; ISBN 3-89785-550-x)


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