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Collection Fehrmann Jules Vernes „Voyages extraordinaires*"Jules Verne - Short Stories (* Dieser Band ist nicht offizieller Bestandteil der VE) |
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Quellen: /1/ „ Musée des Familles“; Sammelband 1854 – 1855 (CF /6719/) /2/ Fakten und Zitat aus: Dr. J. Wiese „Entdeckungsreisen am Nord- und Südpol“; Neuer Allgemeiner Verlag Berlin; ca. 1910 /3/ Fakten und Zitat aus: Karen Farrington „Atlas der der Expeditionen“; Tosa Wien 2001 /4/ Quelle /1/ Bildzitat von Seite 161 /5/ ebenda, Seite 209 /6/ Bild rechts unten im Text: „Ein zertrümmertes Eisfeld im Polarmeer“ Die Mannschaft der im Eise eingeschlossenen Schiffe erkundet mit einer Schlittengruppe das Umfeld. (Quelle: Dr. Karl W. Braun „Der Erdball, seine Entdecker und seine Wunder“, URANUS-Verlag Berlin 1905) /7/ Verne: „Le Docteur Ox“, Hetzel & Cie Paris 1875; Les Voyages Extraordinaires; mit 212 Seiten CF /K0205/; Bildzitat von Seite 177 Alle Quellen aus Collection Fehrmann
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„Eine Überwinterung im Eis“ (1855), auch „Eine Überwinterung im Eise“, „Ein Winter im Eis“ oder „Eine Winterkampagne im Eis“ Diese Kurzgeschichte unter dem Titel: „Un hivernage dans les glaces“ in zwei Teilen, nämlich im April 1855 (Vol. 22 Nr. 6 ) und im Mai 1855 (Nr. 7) in der Zeitschrift „Musée des Familles“ /1/ erstveröffentlicht. Diese
Monatszeitschrift „für die ganze Familie“ wurde
zur Zeit des ersten Kontakts von Verne durch den Journalisten
Pitre Chevalier (eigentlich Michel Chevalier) herausgegeben. Es
gibt Vermutungen, dass er durch seinen Studienfreund Charles
Wallut dort eingeführt wurde. 1861 schrieb er übrigens
gemeinsam mit ihm die Komödie
1874 wurde die Geschichte dann
durch die Sammlung von Erzählungen „Le Docteur Ox“
nochmals einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich
gemacht. Dabei erhielt sie eine stilistische Überarbeitung,
ist also nicht mehr identisch mit der Erstveröffentlichung.
Diese Kurzgeschichte ist in der
Die damalige Zeit hatte ihre Helden, die offensichtlich Verne zu dieser Erzählung inspirierten. „Keine Frage beschäftigte die wissenschaftlichen Kreise mehr als die, wo der Nordpol zu suchen und wie die Verhältnisse am Nordpol seien. Um diese Frage zu lösen, wurde besonders der Weg an der Westküste von Grönland entlang von den Amerikanern und Engländern gewählt um zum Pol vorzudringen...“ In aller Munde war die Expedition Sir John Franklins und seiner Männer, der am 18. Mai 1845 von Greehithe bei London mit seinem Schiff „Terror“ und der „Erebus“ zum Pol startete. (Quelle /2/). Er galt ab 1847 als verschollen, aber diverse Such- Expeditionen folgten ihm. „Die Rettungstrupps wurden von Franklin's zweiter Frau Jane finanziert. 1850 stieß man auf man auf drei Gräber, ein Hinweis auf die von Franklin gewählte Route....“. Erst 1857 stieß man auf verlässliche Informationen: Franklin war am 11. Juni 1847 gestorben (Quelle /3/). Ein Teil der Fakten finden wir als Ideen in der Geschichte wieder:
Die Hafenstadt Dünkirchen (alle Ortsangaben finden sich in der ganz unten abgebildeten Karte wieder) bildet den Hintergrund des Beginns unserer Geschichte. Der Pfarrer wird von der Messe abgehalten, denn der alte Schiffer Johann Cornbutte will eine Abmachung einhalten: Wenn sein Schiff „Jeune-Hardie“ aus dem Nordmeer zurückkommt, dann soll Trauung zwischen seinem Sohn Ludwig und seiner Nichte Marie sein. Während der Pfarrer die Messe durch seinen Vikar halten lässt, eilt er mit der inzwischen in Brautkleidern erschienenen Marie zum Hafen. Doch das einfahrende Schiff zeigt die Trauerflagge: Ludwig Cornbutte ist nicht mehr an Bord! Der
Obersteuermann André Vasling berichtet dem entsetzten
Publikum was sich zugetragen hatte. In der Nähe des
Maëlstrom (den wir später als Ort des Verschwindens
der Nautilus in
Das Thema
Schnee und Eis an den Polen beschäftigt Verne mehrmals in
seinen Büchern: Dazu zählen:
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Hinweis: Beschrieben werden nur in meiner Sammlung befindliche Bücher und Verfilmungen. Dargestellte Bücher sind Beispiele daraus. |
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© fehrmann 11/02, update 8. Oktober 2008