Deutschsprachige Editionen der Werke Jules Vernes -Teil 1


Teil 1: Deutschsprachige Ausgaben von 1874 bis ca. 1940

Nachfolgend möchte ich eine Übersicht der bekanntesten deutschsprachigen Editionen im Sinne von größeren Erscheinungsreihen vorstellen. Bewusst habe ich keine Ausgaben eines Verlages ausgewählt, die nur zwei oder drei Titel auflegten. Meine Darstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Übersicht soll dem Leser, oder den Freunden der Bücher Jules Vernes die eine Sammlung aufbauen wollen, eine kleine Orientierung sein. Aus diesem Grunde sind nicht alle Reihen mit allen verfügbaren Informationen untersetzt, meist sind es nur Groborientierungen. Die Auswahl der vorgestellten Reihen erfolgte auch unter dem Gesichtspunkt der Auflagenstärke oder der heutigen Verfügbarkeit bzw. der Häufigkeit im Angebot der Antiquariate oder anderer Quellen.

Und hier ein Service für Sammler: Nützliche Hilfen und Hinweise gebe ich über den Ratgeber für Sammler deutschsprachiger Bücher von Jules Verne in konzentrierter Form weiter. Zum allgemeinen Nachschlagen von Fachbegriffen habe ich ein Glossar buchtechnischer & buchgestalterischer Begriffe mit Erläuterungen von Mängeln an Büchern zusammengestellt, da es öfters zu Fehlinterpretationen bei Buchangeboten kommen kann.

Sammler, die Beispiel-Exemplare nicht bildlich dargestellter Reihen haben, oder die anderweitig mit Hintergrundinformationen dienen können, sind aufgerufen, mir erweiternde Hinweise oder Links zur Informationsbeschaffung via E-Mail zuzusenden. Aber getreu meinen selbstauferlegten Gestaltungsregeln, möchte ich keine Werbung unterbringen oder Links zu Händlern oder anderen gewerblichen Interessenvertretern auf meinen Seiten einbauen. Da ich meine Sammlung von Fakten, Hintergrundinformationen und Büchern zum Thema Jules Verne, ebenso wie meine WEB-Auftritt, unter den Sammelbegriff COLLECTION FEHRMANN gestellt habe, bitte ich, Verwechselungen im Sprachgebrauch mit Buchreihen zu vermeiden. Die bei den Beispielbüchern angegebenen CF/xxxx/ - Registraturen sind die Exemplarnummern meiner Sammlung.

    Hartleben: Julius Vernes Schriften

    Buchformat: Klein-Oktav (11,5 x 17,5 cm).

    Broschiert oder leinengebunden: Erschienen von 1874 bis 1889 mit 55 Bänden, unter „Julius Vernes gesammelte Schriften“ und von 1878 bis 1881 mit 38 Bänden. Details dazu sind auf der gesonderten Seite: Julius Vernes Schriften / Julius Vernes gesammelte Schriften zu finden.

    Hartleben: Bekannte und unbekannte Welten. Abenteuerliche Reisen

Buchformat: groß-Oktav (17 x 24,5 cm)

Als Nachfolger der Serie Julius Vernes Schriften wurde von Hartleben im Zeitraum von 1874 bis 1911 mit 98 Büchern in 63 Bänden eine neu gestaltete Reihe herausgegeben. Dies war die Serie Bekannte und unbekannte Welten. Abenteuerliche Reisen. Details dazu sind auf der gesonderten Seite: Die Serie: Bekannte und unbekannte Welten. Abenteuerliche Reisen zu finden. Eine Listung aller Bücher habe ich auf meiner Seite: A. Hartleben’s Verlag Wien und Leipzig: Bekannte und unbekannte Welten. Abenteuerliche Reisen - Ausgaben 1874 bis 1911 vorgenommen.


Immer wieder tauchen auch so genannte Gelbe Prachtausgaben von Hartleben in Angeboten oder in Buchbeständen auf. Was es damit auf sich hat, bitte ich weiter unten, unter 1929: Hermann Michel Verlag, nachzulesen.

    Hartleben: Collection Verne

Buchformat aller Versionen: Klein-Oktav (11,5 x 17,5 cm).

Diese Reihe von Hartleben erschien von 1887 bis 1910 in unterschiedlichsten Ausführungen mit 98 Bänden. Details dazu sind auf der gesonderten Seite: Hartleben: Collection Verne zu finden. Eine Listung aller Bücher habe ich auf meiner Seite: A. Hartleben’s Verlag Wien und Leipzig: Collection Verne (Ausgaben 1887 bis 1910) vorgenommen.

    Weichert: Jules Vernes Werke

Buchformat aller Weichert-Versionen: Oktav (12 x 19 cm)


Vom Verlag A. Weichert in Berlin erschien im Zeitraum von 1901 bis 1909 mit 74 Bänden die Reihe: Jules Vernes Werke. Diese weit verbreitete Edition gab es in zwei Erscheinungsbildern: Und zwar in Leinen (meist grau) mit farbigen Titelbildern (siehe Beispiel links oberes Bild) und broschiert mit schwarzweißen Titelbildern (siehe rechts oben). Die Übersetzungen sind von Walter und Paul Heichen (Vater und Sohn), tituliert mit dem Anspruch vollständige Ausgabe. Diese Aussage ist allerdings nicht richtig, denn beide passten die Texte häufig dem Zeitgeschmack an und selbst vor Kürzungen schreckten sie nicht zurück. Die Übersetzungen und Bearbeitungen sind Basis auch aller später erscheinenden Verne-Ausgaben bei Weichert. Sogar Nachdrucke im Jahre 1950 beim Verlag Jugend und Volk Hildesheim und später auch noch im Jahre 1964 habe ich basierend auf den „Ergebnissen“ von Walter Heichen gefunden. Aber immerhin ist im nebenstehenden Beispielbuch noch das komplette Formelwerk zur Berechnung der Anfangsgeschwindigkeit des Geschosses vorhanden (Integralrechnung), eine Textpassage die in vielen moderneren Ausgaben komplett fehlt.

Rechts nun ein Beispiel aus meiner Sammlung für eine broschierte Ausgabe. Dahinter verbirgt sich eine Ausführung, die rein optisch an heutiges Paperback erinnert, aber es handelt sich trotzdem um einzelne Bunde. Diese haben meist einen schlechten oder keinen Gesamtschnitt. Der aus glatten hellgrauen Karton gefertigte Einband wurde im Rücken direkt auf die Bunde geklebt. Dadurch sind diese Exemplare am Rücken meist defekt, da blättern im Buch zum Bruch des Rückens führt. Die außen aufgedruckten Bilder der broschierten Ausgabe sind inhaltlich identisch mit denen der Leinen-Ausführung, nur eben in schwarz/weiß. Wenn ein Roman in mehreren Teilen verlegt wurde (z.B. Mathias Sandorf Band 38, 39 und 40) dann sehen die Bücher von außen weitestgehend identisch aus. Wie auch bei der Leinenausgabe gibt es noch ein Vortitel-Vollbild im Innern des Buches. Diese sind u.a. von R. Grünberg, H. Tischler oder D. Schlattmann. Auf der Rückseite der Bücher sind die bis dato erschienenen Ausgaben der Sammlung aufgelistet.

Beiden vorgestellten Ausführungen ist eigen, dass sie eine separate Einleitung durch den Übersetzer und Bearbeiter haben. Nachdem ich mehrere davon gelesen hatte, vermute ich, dass diese meist nichts sagenden Ausführungen nur dem Ego Heichens dienten. SAMMLERHINWEIS: Ich habe öfters Internet-Angebote der Bücher gefunden, in denen nicht auf die einfache und schlechte Bindung hingewiesen wird. Kennzeichen ist bei bildlichen Wiedergaben des Titels das kolorierte Bild der Leinenausgabe. Schwarzweiß ist also ein Zeichen von mangelnder Qualität der Herstellart – dies sollte sich im Preis deutlich bemerkbar machen.

Eine Listung der Bücher mit Bildbeispielen der gebundenen Ausgaben habe ich auf meiner Seite Verlag A. Weichert 1901-1909: Jules Vernes Werke vorgenommen.

Beispiel oben links Band 3, Verlag A. Weichert, Berlin NO43, 1902; CF/0702/, Beispiel oben rechts: Band 37, gleicher Verlag, ca. 1905-07 – CF/2601/; Bild rechts ein Blick in eines meiner Regale zu Weichert

    Schumann: Julius Verne's Reiseromane

Buchformat beider Versionen: Klein-Oktav (12 x 18 cm)


In der Buchstadt Leipzig gab es neben dem Verlag von Hartleben noch einen zweiten Verlag, der eine Verne-Edition herausgab: Die Bibliographische Anstalt Adolph Schumann. Diese verlegte ab (um) 1915 die 82 bändige Serie Julius Verne's Reiseromane heraus. Laut Pleticha (Hrsg.) Das Jules Verne Verne Handbuch soll Schumann auf Hartlebens Druckstöcken einen Nachdruck erstellt haben. Dies kann kann ich durch den Vergleich mit Ausgaben der Hartleben Collection Verne bestätigen (Bild links ein Blick in eines meiner Regale zu Schumann)


Die ersten Ausgaben sind wie im Beispiel Markant ist der „eingedeutschte“ Name Vernes wie bei Hartleben und einheitliche Titelgestaltung mit Verkehrsmitteln im Wasser und in der Luft, die diese Leinenausgabe (Korpus grau) kennzeichneten. Im vorderen Vorsatz ist eine Listung der 82 Bände gegeben. Nicht nach vollziehbar ist die Reihenfolge der Werke, die sich weder am Original noch an der Hartleben-Ausgabe orientieren. Das eine Serie mit Der grüne Strahl beginnt ist schon verwunderlich genug, das aber im Band 10 in Die geheimnisvolle Insel Kapitän Nemo stirbt, der dann im Band 18 und 19 wieder eine Reise von Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer unternimmt, ist schlichtweg peinlich.

Die innere Buchgestaltung ist ähnlich der Collection Verne von Hartleben. Also im Vortitel ist eine (!) Illustration aus der Vielfalt der alten Stiche die in den französischen Hetzel-Ausgaben erstmalig genutzt wurden, übernommen worden. Die Seiten sind 1:1 identisch mit Hartleben. Eine Listung aller Bücher habe ich auf meiner Seite: Bibliographische Anstalt Adolph Schumann in Leipzig: Julius Verne's Reiseromane (Ausgaben um 1915) vorgenommen.


Später brachte der Verlag die gleiche Reihe mit einem anderen Erscheinungsbild heraus. Die Bücher sind nicht genau einem Erscheinungsjahr zuordenbar, da sie keine Eintragung des Auflagenjahres haben. Der Gestaltung nach vermute ich den Zeitraum 1925 bis 1930. Kennzeichnend für diese Ausgaben sind die einheitlichen Gestaltungen des Buchrückens (Man sieht nur die Edition, was sehr ärgerlich ist, denn es werden keine Titel eingedruckt – alle Bücher sehen gleich aus im Bücherschrank!) und die schlichte immer gleichbleibende, fast stilisierte Grafik auf dem Titelbild. Farbgebung: Golddruck auf blauen Leineneinband. Die Reihenfolge der Nummerierung (nur im Innentitel, nicht außen sichtbar) ist identisch mit der Listung der oben genannten Edition. Auch hier ist wieder je ein alter Stich als Buchschmuck vorhanden. Bemerkung dazu: Wie auch bei der obigen Edition, ist die Illustration nicht identisch mit der Druckvorlage von Hartleben. Beispiel: Band 8, Teil 1 der ...geheimnisvollen Insel bei Schumann hat die Illustration Eine Robbenjagd der gleiche Band bei Hartleben (Band 14, Teil 1 der ...geheimnisvollen Insel hat die Illustration: Pencroff's Versuche Holz zu entzünden. Siehe dazu Beispiele in der oben bei Hartleben genannten Sonderseite meiner Ausarbeitungen.


(Beispiel oben rechts: Band 36: Die großen Seefahrer...ca. 1915; CF/G0303/ - Beispiel unten: Band 8 (von 8-10): Die geheimnisvolle Insel, ca. 1925 – CF/1224/)

    Hartleben: Wissenschaftliche Romane von Julius Verne

Buchformat: Klein-Oktav (11,5 x 17,5 cm)

Details dazu sind auf der gesonderten Seite: Wissenschaftliche Romane zu finden.

    Weichert: Kollektion Jules Verne

Buchformat: Oktav (12 x 19 cm)

Diese im Verlag A. Weichert in Berlin mit 18 Bänden in den zwanziger Jahren (um 1925) erschienene Reihe ist ein Nachdruck ausgewählter Bände der 1901-1909er Ausgaben. Erscheinungsbild: Grünes Halbleinen mit gelbem Titelaufsatz und meist farbigen Schutzumschlägen. Warum gerade diese 18 Titel ausgewählt wurden ist nicht nachvollziehbar, jedenfalls handelt es sich nicht um die bekanntesten Ausgaben. Achtung: Der eingedeutschte Serienname Kollektion ist offensichtlich in Anlehnung an die Hartleben-Ausgaben gewählt worden. Dies kann im Sprachgebrauch zu Verwechselungen führen.

(Beispiel: Dieses Buch meiner Collection lässt sich aufgrund fehlender Jahreszahlen nicht exakt zuordnen – CF/G0203/)

    Verlag Michel: so genannte Gelbe Prachtausgaben

    Verlag Hermann Michel von 1929 bis 1930 - Buchformat: groß-Oktav (17 x 24,5 cm)

    Öfters werden im Buchhandel, auf Auktionen oder umgangssprachlich so genannten Gelben Prachtausgaben angeboten. Nach Sichtung des Inhaltes müssen sie offensichtlich von Hartleben stammen, gaben aber den Verne Liebhabern schon lange Rätsel auf. Das äußere Erscheinungsbild sah eigentlich moderner aus, als der Inhalt vermittelte. War doch auch der Autorenname außen JULES VERNE ohne die frühere „Eindeutschung“ zu JULIUS VERNE. Was hat es also mit diesen Büchern auf sich? Dieses Rätsel konnte 2004 von Wolfgang Thadewald gelöst werden. So schrieb er: „Seit Jahrzehnten rätseln Antiquare und Sammler, wann diese anders eingebundenen Bände entstanden sein könnten. Das ist jetzt ermittelt worden, das Ergebnis wird hier erstmals vorgestellt: Hartleben hatte bei der Herstellung der »Prachtausgabe« nicht alle gedruckten Buchblöcke aufbinden lassen, sondern legte einen Teil zurück, was branchenüblich ist. Wegen geringer Nachfrage wurden sie nicht zum Verkauf benötigt. Deshalb verkaufte Hartleben sie im Mai 1929 geschlossen an den Hermann Michel Verlag in Berlin 35. Dieser band sie dann neu ein und inserierte auch regelmäßig, welche Bände er wann zusammengebunden und ausgeliefert hat.“ /1/. Dabei handelte es sich um insgesamt 82 Bände die so entstanden sind. Es gab sie in zwei Ausführungen: So wie links dargestellt in gelben Leinen mit einem neu gestalteten farbigen, aufgeklebtem Bild, oder in einer gelben Broschur mit einem in blau gehaltenen aufgedrucktem Bild. Rechts dargestellt einige Beispiele aus meiner Sammlung. Ergänzungen habe ich noch in meiner Ausarbeitung: Die Hartleben-Prachtausgaben: Originale, Nachbindungen und Buchclub-Editionen im Vergleich aufgeschrieben.

    /1/ Digitale Bibliothek; Streifzüge durch die deutsche Vernistik. Einleitung des Herausgebers W. Thadewald. Jules Verne: Werke, S. 34. - Beispielbuch links: „Ein Kapitän von 15 Jahren“ CF /1706/ - Innen 1879, außen 1930.....

    Weichert: Jules Vernes Reiseerzählungen

Buchformat: Oktav (12 x 19 cm)

Diese Edition erschien in der Mitte der 30er Jahre mit 20 Bänden als Weiterführung der o.g. Reihen im Verlag A. Weichert. Das Erscheinungsbild ist jedoch mit den anderen Editionen nicht identisch, die Farben wechseln von dunkelblauem Leinen zu braun, grün und rot. Die Beschriftung ist gelblich/gold. (siehe dazu Beispiel: Links der Schutzumschlag, rechts der Einband.). Während in den anderen Editionen große Romane in mehreren Bänden erschienen, sind diese jetzt in einem Buch zusammengefasst. Dadurch lassen sich die Zählnummern der Bände unterschiedlichster Editionen von Weichert nicht miteinander vergleichen.

Eine Listung der Bücher habe ich auf meiner Seite Verlag A. Weichert um 1935: Jules Vernes Reiseerzählungen gelistet. Denn auf dem Schutzumschlag sind auf der Rückseite die Bücher gelistet.

(Beispiel: Buch aus der Sammlung der Familie Gordon. Band 4 von 20; Fotos: © J. C. Gordon 02/2004 – Vielen Dank!)

    Weichert Kleine Roman-Reihe

    Buchformat: Klein-Oktav (12 x 17,5 cm)

    Offensichtlich um die einmal vorhandenen Übersetzungen und Bearbeitungen der Vernebücher auch noch in anderen Reihen zu verkaufen, übernahm Weichert in den 30er Jahren einen Teil der Heichen-Übersetzungen auch in die Kleine Roman-Reihe. Eine genaue Datierung der Edition ist mir nicht möglich, aufgrund von handschriftlichen Bucheintragungen und der Verarbeitung vermute ich einen Zeitraum von 1932 bis 1938. Erscheinungsbild: Abweichende, kleinere Buchgröße von 12 x 17,5 cm und Schutzumschläge mit Fotos aus Filmen. Diese konnte ich allerdings noch nicht identifizieren. Siehe dazu mein Beispielbuch, welches als Quellenverweis des Szenenbildes im Titel nur „UFA“ ausweist. In dieser Reihe sind erschienen: Bd. 5 Der Südstern, Bd. 6 Der Blockadebrecher, Bd. 7 Robur der Sieger, Bd. 21 Sprengstoff im Schiff (= Die letzte Fahrt der Chancellor), Bd. 22 Die Schule der Robinsons und Bd. 23 Der Archipel in Flammen.

    (Beispiel: A. Weichert Verlag Berlin, ca. 1936; Serie Kleine Roman-Reihe; 182 Seiten; links ohne – rechts mit Schutzumschlag – CF/2203/)

    Weichert: Meisterromane der Weltliteratur

Buchformat: Oktav (12 x 19 cm)

Kriegsausgabe vom Verlag A. Weichert Berlin um 1940 mit 6 Bänden. Dabei ist das Jahr der Ausgabe nicht im Impressum oder an anderen Stellen eingedruckt und der Hinweis auf diese Edition ist nur dem Schutzumschlag / Rückseite zu entnehmen. Vorsicht also bei Ausgaben ohne Schutzumschlag – es kann zu Verwechslungen mit älteren Weichert-Ausgaben führen. Folgende Ausgaben von Verne erschienen in dieser Reihe: Bd. 139: Die Reise um die Erde in 80 Tagen; Bd. 140: Fünf Wochen im Ballon; Bd. 141: Der Kurier des Zaren; Bd. 142: Die Abenteuer des Kapitän Hatteras; Bd. 143: Zwanzigtausend Meilen unter dem Meere und Bd. 144: Die Reise zum Mond und um den Mond. Zum Erscheinungsbild bitte ich das nebenstehende Beispielbuch zu betrachten (links mit Schutzumschlag, rechts ohne). Abweichend von der eben beschriebenen Version gab es noch Einzelausgaben von Weichert Ende der 30er / Anfang der 40 Jahre im Sonderformat Oktav 15 x 22 cm, ohne Schutzumschlag, Rücken Halbleinen, Deckel kartoniert. Editionsangaben und Umfang sind mir keine weiteren bekannt, da ich nur ein Beispielbuch besitze (ebenfalls Fünf Wochen im Ballon). Ergänzender Hinweis: Die Übersetzungen der Heichen's sind bis in den 50er Jahren nachvollziehbar, wurden doch die vorhandenen Ausarbeitungen von mehreren Verlagen günstig nachgenutzt.

(Beispiel: A. Weichert Verlag Berlin, ca. 1940, Serie „Meisterromane der Weltliteratur“ Band 140 (306 Seiten), gemeinsam mit den Erzählungen: „Ein Drama in Mexico“ und „Zehn Stunden auf Jagt“- CF/0102/)

Die weiteren Editionen ab ca. 1940/50 sind in im Teil 2 dieser Aufstellung enthalten.

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